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Gartengemeinschaft - Rasen - Moos im Rasen

Moos im Rasen





Der schöne Rasen im Garten soll prächtig wachsen und möglichst frei von Unkraut oder gar Moos wachsen. Moos im Rasen wird immer wieder in den feuchten Jahreszeiten - also im Frühling und Herbst - für viele Hobbygärtner zum Problem. Gerade die Kombination Kälte und Feuchtigkeit, stellt für das Moos eine perfekte Lebensgrundlage dar und so kann sich die ungeliebte Pflanze bei günstigen Witterungsverhältnissen fast ungehindert über den Rasen verbreiten.

Leider vermehrt sich das Moos nämlich ungeachtet seiner Unbeliebtheit beim Gärtner sehr rasch. Vorbeugen lässt sich diesem ungeliebten Moos mit ausgiebigem Vertikutieren im Herbst, um soviel Unkraut wie möglich zu entfernen. Beim Vertikutieren werden verfilzte Rasenteile und Moos samt Wurzeln aus dem Rasen befreit. Dieser kann im wahrsten Sinne des Wortes wieder durchatmen. Hierdurch verbessert sich die Rasengesundheit, was dem Moos das Leben wiederum schwerer macht. Als regelmäßige Pflege und zur Vorbeugung gegen Moos, sollte das Vertikutieren mindestens im Frühjahr und Herbst sehr intensiv durchgeführt werden.

Günstige Bedingungen - außer Kälte und Feuchtigkeit - sind für das Moos bei saurem und nährstoffarmen Boden, sowie viel Schatten gegeben. Saurem Boden kann mit Kalk entgegengewirkt werden. Das Kalken sollte einmal jährlich im Frühjahr durchgeführt werden. Dabei darf die Versorgung des Bodens auch so intensiv ausfallen, dass der Boden schon ausschaut, als sei er verschneit. Je neutraler der Boden, desto weniger ist das Moos bestrebt, sich hier zu vermehren.

Nun gilt es noch der erhöhten Feuchtigkeit des Rasens beizukommen. Hier kann mit sehr feinem Sand dafür gesorgt werden, dass das überschüssige Wasser versickert und die Oberfläche des Rasens wieder trockener wird. Wer mag, kann den Sand auch noch einharken.

Gut zu wissen ist auch, dass Regenwürmer sich in sandigem Boden sehr wohlfühlen und sich durch diese attraktive Wohnumgebung zum Umzug von Nachbars Grundstück in den eigenen Garten bewegen lassen. Als Gegenleistung werden die Regenwürmer den Sand in den Boden einarbeiten und zudem für perfekten natürlichen Dünger sorgen.

Wer seinen Rasen pflegt wird langfristig eine weitgehend moosfreie Grünfläche genießen können. Da schattige Plätze wohl immer wieder mit Moos befallen sein werden, empfiehlt sich hier die Aussaat von so genanntem Schattenrasen, der weitaus resistenter gegen Moos ist.


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