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Gartengemeinschaft - Rasen - Rasendünger

Rasendünger





Für jeden denkbaren Bedarf gibt es Dünger. Beispielsweise Flüssigdünger, Frühjahrsdünger, Herbstdünger und Rasendünger. Auf dem Markt erhältlich sind auch Rasendünger mit Unkrautvernichter, Langzeitdünger für Landschaftsrasen oder Sportrasenflächen (Golf-, Fußball-, Spielrasen), Rasendünger für Zierrasenflächen, Sommerdünger, Spezialrasendünger und Dünger für sonstige Grünflächen.

Apropos Flächen: Es gibt viele verschiedene Rasen-Flächen, wie zum Beispiel Blumenwiesen, Feuchtwiesen, Hausgarten, Hausrasen, Parkanlage und Parkplatzrasen, sowie Schattenrasen, Schotterrasen, Zierrasen und sonstige Grünflächen. Und einmal dabei sollte auch gleich noch geklärt werden, wo sich die Rasenfläche befindet: Ob in der prallen Sonne, im Schatten oder Halbschatten.

Bei all diesen Möglichkeiten aus dem sprichwörtlichen Ärmel schnell mal den richtigen und effektivsten Tipp zu geschüttelt, welcher Dünger „gut“ oder „der Beste“ ist, dürfte somit nahezu unmöglich sein. Es kommt maßgeblich darauf an, wo sich welche Art von Rasenfläche befindet und wie sie genutzt wird. Für einen Rasen, der nur bestaunt aber nie betreten wird und der lediglich ein paar Stunden am Tag der Sonne ausgesetzt ist, ergibt sich selbstverständlich ein völlig anderer Pflegeaufwand, als für einen Rasen, der beispielsweise täglich bespielt wird und zudem von morgens bis abends unter prallem Sonnen-Beschuss liegt. Dazwischen gibt es unzählige Varianten der Lage und Nutzung von Rasenflächen. Jeder Rasen braucht also seine ganz individuelle Art des Düngers und Weise des Düngens.

Mit Langzeitdünger erspart sich der Rasenliebhaber nicht nur Arbeit, sondern kann auch kaum etwas falsch machen. Gerade wenn Rasenflächen sehr intensiven Belastungen, zum Beispiel durch regelmäßige Nutzung, ausgesetzt sind, ist es eher kontraproduktiv, ständig Düngenderweise darüber zu gehen. Langzeitdünger können mit und ohne Unkrautvernichter erworben werden. Die Anwendung sollte dreimal jährlich erfolgen, und zwar im Frühjahr, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten, zum Sommer-Anfang, um dem Rasen zu helfen, mit Trockenheit und/oder Hitze klarzukommen und im Herbst noch einmal, damit der Rasen den Winter gut übersteht. Wenn die Fläche als reiner Zierrasen dient, genügt es meist, ihn zweimal jährlich zu düngen: Im Frühjahr (je nach Wetterlage März/April) und im Sommer/Spätsommer (Juli/September).

Das Aufbringen des Düngers sollte sehr sorgfältig, vorzugsweise mit einem Streuwagen, erfolgen, da sich anderenfalls Unregelmäßigkeiten, wie Streifen zeigen können. Ein Streuwagen in akzeptabler Ausführung ist ab ca. 20 Euro zu bekommen. Der Anschaffungspreis stellt somit kein Problem dar. Allerdings muss das gute Stück für lediglich zwei bis drei Anwendungen über das gesamte Jahr verstaut werden. Deshalb scheuen viele die Anschaffung. Ein Ausstreuen per Hand ist jedoch nicht nur wesentlich zeitaufwendiger, sondern birgt auch, wie bereits erwähnt, das Risiko von Unregelmäßigkeiten, die meist nur sehr schwer auszugleichen bzw. zu vertuschen sind. Denn sie betreffen nicht nur das Wachstum, sondern auch die Farbe des Rasens. Gedüngter Rasen ist in seinem Grün wesentlich kräftiger. Ebenso wichtig ist anschließend ein sehr sorgfältiges Eingießen des Düngers, damit sich die Rasen-Nahrung gut im Erdreich verteilt und keine braunen Flecken entstehen. Wird all das beachtet, zeigt sich der Erfolg meist innerhalb der nächsten zwei Wochen.

Der Rasen ist grüner, insgesamt kräftiger und somit belastbarer.




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