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Gartengemeinschaft - Rasen - Rasen verpflanzen

Rasen verpflanzen





Einen perfekter Rasen erfordert viel Pflege. Durch regelmäßiges Mähen, Düngen, Vertikutieren und Wässern machen Rasenflächen mehr Arbeit als jedes Gemüsebeet. Trotzdem gehört der grüne Teppich zum festen Inventar jedes Gartens. Wie ärgerlich, wenn so ein gut gepflegtes Rasenstück dann beispielsweise dem Neubau einer Garage geopfert werden muss. Ob man ihn nicht einfach verpflanzen könnte? Man kann!

Die Vorarbeiten für die Rasenverpflanzung

Mit etwas Planung steigen die Chancen, den Rasen erfolgreich zu versetzen. Heiße Sommertage sind nicht der beste Zeitpunkt für diese Arbeit. Noch bevor man dem geliebten Rasenteppich zu Leibe rückt, muss der neue Platz vorbereitet werden. Er muss sorgsam von Unkrautwurzeln befreit werden. Wer die langen weißen Ausläufer von Quecken und die Pfahlwurzeln der Löwenzahnpflanzen gewissenhaft entfernt, braucht sich über diese Unkräuter später nicht im Rasen zu ärgern. Ist der Boden so vorbereitet, wird er mit Rasendünger nach Packungsanweisung bestreut. Der Dünger wird mit dem Rechen in die obere Erdschicht eingearbeitet. Dann wird die Erde mit dem Rechen eingeebnet und mit einer Walze verfestigt.

Das Gewinnen der Rasensoden.

Der zu verpflanzende Rasen sollte auf 2,5 cm Länge gemäht sein. Der Rasen muss nun in handliche Platten zerschnitten werden. Die Platten sind durch die anhaftende Erde schwer und sollten daher nicht zu groß sein. Mit Kreide oder Gartenkalk können Linien gezogen werden, damit eine Orientierung möglich ist. Das Zerteilen der Platten erfolgt am besten mit einem Rasenkantenstecher. Dieses Handgerät wird senkrecht in den Rasen gedrückt, ähnlich wie ein Spaten. Am äußersten Rand wird nun mit dem Spaten ein kleiner Streifen Erde entfernt, damit man an die Wurzeln des Rasens kommt. Jede Platte muss nun waagerecht vom Bodengrund abgetrennt werden. Das geht gut mit einem langen Metallspachtel oder Tapeziermesser. Wichtig ist, dass genügend Rasenwurzeln an der Platte bleiben, damit die Platten zusammenhalten und der Rasen auch wieder anwachsen kann, 2 bis 3 cm Erdtiefe sind das Minimum.

Das Verlegen der Rasenplatten.

Wer Rasenplatten im eigenen Garten verlegen will, sollte die Platten nicht auf Vorrat ausstechen. Immer eine kleine Anzahl Platten herstellen, vorsichtig zur Pflanzstelle bringen und umgehend verlegen. Dabei Stoß an Stoß die Platten ausrichten, dass keine Lücken bleiben. Wenn alle Platten so umgezogen sind, wird der neu angelegte Rasen vorsichtig mit der Walze angedrückt. Dabei ist es hilfreich, wenn man die Walze quer zu den Rasenplatten führt.

Im Anschluss muss der Rasen gut gewässert werden. Das Wasser muss nicht nur den Rasen und seine Wurzeln befeuchten, sondern auch noch das darunter liegende Erdreich. Da der Rasen jetzt nur kurze Wurzeln besitzt, ist in der Anwachsphase kontinuierliche Wasserversorgung erforderlich. Nach einer Woche kann er das erste Mal gemäht werden. Hier ist auf scharfe Messer am Rasenmäher zu achten und darauf, dass er nicht zu kurz geschnitten wird. Die Pflanze braucht noch genügend Blattgrün, um Wurzeln zu bilden. Erst nach 4 bis 5 Wochen sind die Rasenpflanzen richtig eingewurzelt. Professioneller unkrautfreier Rollrasen vom Gartenbaubetrieb kommt übrigens in aufgerollten Streifen und wird genauso verlegt.


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