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Gartengemeinschaft - Rasen - Rasengitter / Rasensteine

Rasengitter / Rasensteine





Rasensteine sind uns bekannt als Rasengitter oder Rasengitterplatten. Man bekommt sie in Baumärkten oder Gartenfachgeschäften. Rasensteine sind in verschiedenen Materialien, Größen und Formen, wie z. B. Kunststoff oder Beton erhältlich.

Rasensteine werden für Parkplätze, Auf- und Zufahrten, Böschungen oder Hauswand-Drainagen eingesetzt. Der Vorteil an Rasengittersteinen oder Rasenplatten ist, dass der Boden nicht versiegelt wird und trotzdem sehr belastbar ist. Dazu kommt noch, dass man auch etwas für die Umwelt unternimmt, denn das Regenwasser sickert ins Erdreich und fließt nicht in den Abwasserkanal. Andere Vorteile sind z. B. die leichte Verlegung, hohe Belastbarkeit, keine Spurrillen, sowie die Witterungsbeständigkeit.

Beim Verlegen von Rasengittersteinen kommt es vor allem auf den richtigen Unterboden an. Die Steine sollten also nicht unüberlegt verlegt werden. Dazu gehört schon etwas Vorbereitung. Zuerst wird der dafür vorgesehene Platz etwas ausgekoffert. Anschließend wird je nach Belastung eine 15 – 30 Zentimeter hohe Kiesschicht aufgebracht und fest gerüttelt. Darüber kann auch ein Vlies gelegt werden, damit später kein Unkraut zum Vorschein kommt. Über das Vlies wird gleichmäßig eine circa 5 Zentimeter dicke Schicht Erde gelegt. Nun werden die Rasengittersteine verlegt. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass zwischen den Steinen bis zu 5 Millimeter Platz bleibt.

Nach dem Verlegen werden die Waben mit Rasenerde gefüllt und die Saat ausgestreut. Hierbei sollte beachtet werden, dass Rasengittersteine eine Menge Feuchtigkeit aufnehmen können. Es könnte also zu Trockenschäden führen, wenn nicht genügend gewässert wird. Auch wenn die Rasengittersteine oft befahren werden, kommt der Beton zum Vorschein, da die Wurzeln vom Rasen sich nicht daran halten können.

Bei Rasenplatten ist das Verlegen etwas einfacher. Auch hier kommt es auf die richtige Vorarbeit an. Hier sollte erst die Fläche ausgekoffert werden. Danach kommt eine etwa 15 Zentimeter dicke Schotter- oder Kiesschicht, als Lagentrennung ein Filtervlies und eine Schicht splitthaltiger Sand.

Das Verlegen erfolgt durch einfaches Zusammenstecken der Rasenplatten. Sollte eine Platte mal zu groß sein, kann sie ganz einfach mit einem Winkelschleifer oder einer Stichsäge in die richtige Größe geschnitten werden, da sie aus recyceltem Kunststoff bestehen. Im Schnitt können etwa 40 Meter in einer Stunde verlegt werden. Die Rasenplatten aus Kunststoff sind UV-beständig und behalten selbst bei hohen Temperaturschwankungen ihre Stabilität.

Auch hier werden nach dem Verlegen die Waben mit Erde gefüllt und die Rasensaat kann eingebracht werden. Da die Platten kein Wasser aufnehmen, kommt es auch nicht zu Trockenschäden. Werden die Platten diagonal zur Fahrtrichtung verlegt, wird die Stabilität erhöht und es kommt zu keinen Fahrrillen.


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