Heutzutage ist auf fast nichts mehr Verlass, erst recht nicht
auf das
Wetter. Im Frühjahr, wenn eher Regen erwartet wird, sticht die
Sonne; im Sommer regnet es durchgehend oder Hitze bringt den
nächsten Wassernotstand. Nicht nur die Menschen leiden unter der
unberechenbaren Wettersituation, auch die Pflanzenwelt hat mit dem
unsteten Wetter zu kämpfen.
Pflanzen in Balkonkästen, Vorgarten-Beeten oder kleineren
Gärten, können sicherlich noch recht einfach mit der
Gießkanne gepflegt werden. In der Urlaubszeit übernimmt dies
vielleicht ein freundlicher Nachbar. Fällt der Garten allerdings
etwas größer aus, wird die Unterstützung der Pflanzen
mit Wasser schon schwieriger und mühseliger. Da heißt es
unter Umständen schon mal viele schwere Gießkannen
schleppen; wenn es dazu noch brütend heiß draußen ist,
macht diese Arbeit keinen besonderen Spaß und raubt die letzten
Kräfte. Da streikt dann eventuell auch der nette Nachbar als
Urlaubsvertretung.
Dabei ist die Lösung des Problems eigentlich gar nicht so
schwierig, denn Abhilfe kann hier der Rasensprenger bringen. Bietet die
Natur keine ausreichende Bewässerung, rettet der künstliche
Regen die Pflanzen vor dem Vertrocknen. Rasensprenger arbeiten in der
Regel mit Druck, der das Wasser durch die Leitungen an den vorgesehenen
Einsatzort fließen lässt. Notwendig ist dazu natürlich
ein entsprechender Wasseranschluss.
Profis unterscheiden zwischen Beregnungsanlagen mit
Schwinghebel oder
Versenkgetriebe. Der mobile Sprenger mit Schwinghebel wird im
Allgemeinen auf einem Stativ angebracht. Wichtig ist hierbei ein fester
Standfuß oder aber eine Verankerung mit Spikes im Boden. Die
erste Düse des Rasensprengers wirft das Wasser aus, während
die zweite Düse eine Feder aufzieht, die dann zurückschnellt
und so die Wurfrichtung neu ausrichtet.
Etwas anders sieht es beim Getriebe-Sprenger aus. Hier ist
der
Sprengerkopf in den Boden eingelassen bzw. versenkt und mit einer unter
Druck stehenden Leitung verbunden. Durch den Wasserdruck wird der Kopf
ausgefahren und ein Getriebe so angetrieben, dass der Kopf rotiert.
Rasensprenger können so eingerichtet werden, dass nur ein
bestimmter Sektor Wasser bekommt.
Der bewässerte Bereich ist naturgemäß kreisförmig
um die Wasserquelle herum, aber es gibt auch Viereck-Sprenger, die mit
einigen kippbaren Düsen ausgerüstet sind, welche mittels
Wasserdruck bewegt werden. Beim Kauf eines solchen Gerätes sollte
unbedingt auf die maximale Berieselungsbreite geachtet werden.
Auch die Stärke des Gartenschlauchs muss stimmen, die
Anschlüsse müssen zueinander passen bzw. kompatibel sein. Der
Kauf von Kombinationsgeräten ist dann sinnvoll, wenn
unterschiedliche Gartenflächen bewässert werden sollen. Mit
einer integrierten Zeitschaltuhr lässt sich der Garten automatisch
regelmäßig, auch während längerer Abwesenheit des
Gartenbesitzers, mit dem notwendigen Wasser versorgen. Der Fachmann
berät gerne ausführlich.
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