Der heimische Garten könnte so einladend sein,
wären da nicht die ungeliebten Gäste auf dem
Rasen. Wilde Kräuter verbreiten sich schnell und
verdrängen den Rasen. Die meisten Gartenbesitzer sehnen sich
nach einer gepflegten Grünfläche.
Grundsätzlich gilt: Je dichter das Gras, desto weniger Unkraut
kann sich ausbreiten. Wichtig ist bereits die richtige Aussaat. Es
kommt auf die Grassorte an. Widerstandsfähige Sorten sorgen
für kräftige Halme.
Wie der Garten genutzt wird und wo er sich befindet sind Fragen, die
geklärt werden müssen. Spielen Kinder im Garten
Fußball empfiehlt sich ein strapazierfähiger Rasen.
Für einen dunklen Garten gibt es spezielle Schattensorten.
Qualitativ hochwertiger Rasen hat seinen Preis. Mit einem Rollrasen
schafft sich ein Gartenbesitzer die ideale Ausgangslage.
Als Kindersendung beliebt, aber im Garten nicht gerne gesehen, ist der
Löwenzahn. Schnell können der Löwenzahn oder
auch andere Unkrauthorste mit einem Unkrautstecher entfernt werden.
Wichtig ist, dass die ganze Wurzel entfernt wird, denn sonst
wächst der Löwenzahn schnell wieder nach. Hier gilt:
Je mehr Unkraut entfernt wird, desto eher muss nachgesät
werden. Ein Vernichtungsmittel muss hier nicht zum Einsatz kommen.
Immer wieder ärgerlich ist Moos auf der Rasenfläche.
Doch gegen das unliebsame Kraut gibt es einige Tipps und Tricks. Einem
vermoosten Rasen fehlt nämlich Kalk. Hier lohnt sich der Kauf
von Kalkdünger.
Der Kalkdünger wird sogar noch im Winter verteilt, am besten
auf der geschlossen Schneedecke. So kann der Kalk langsam in die Erde
einziehen. Im Frühjahr braucht der Rasen Luft. Zwei Mal im
Jahr wird vertikutiert, im Frühling und im Herbst. Das meiste
Moos und einige unliebsame Unkrautpflanzen lassen sich so entfernen. Je
mehr Moos vorhanden war, desto eher empfiehlt sich auch hier das
Nachsäen. Einige Wochen später ist der Rasen
prächtiger als je zuvor und das Unkraut hat keine Chance.
Klee sorgt bei Gärtnern für keine
Glücksgefühle. Schnell breitet sich das flache
Unkraut aus. Weil die Kleeblüten viele Insekten anziehen, ist
der Garten für nackte Füße
gefährlich. Schnell hat man einen unangenehmen Bienenstich
unter der Fußsohle. Hier können Gärtner
tatsächlich auf chemische Präparate
zurückgreifen. Die Mitarbeiter in den meisten
Baumärkten beraten ihre Kunden gut. Auf keinen Fall sollte
überdosiert werden. Das schadet mehr, als es helfen
würde.
Damit der gepflegte Rasen kräftig bleibt, braucht er einen
speziellen Dünger. Drei bis vier Mal im Jahr empfiehlt sich
die Rasenkur. Das hängt vom Hersteller ab. Die Packungsbeilage
und Angaben sollten genau studiert werden. Eine Überdosierung
kann auch im Falle des Düngens sehr schädlich sein.
Kaum zu glauben, aber wahr: Rasenmähen beugt dem Unkrautwuchs
vor. Wer einmal in der Woche seinen Rasen mäht und die Halme
auf etwa vier bis fünf Zentimeter stutzt, sorgt für
eine optimale Fläche, auf der das Unkraut einfach keinen Platz
mehr hat.