Mit bepflanzten Blumenkästen hat man die
Möglichkeit, auch
kleinere Gärten, Balkone oder Fensterbänke dekorativ zu gestalten.
Wichtig ist zunächst, die Auswahl des richtigen Blumenkastens. Er
sollte nicht nur in der Größe zum Standort passen. Auch die Farbe kann
inzwischen aus zahlreichen Angeboten passend zur Umgebung oder der
Blumen gewählt werden.
Ist schon von vornherein klar, dass man wenig Zeit zum Gießen
hat, sollte auf Blumenkästen mit Wasserspeicher zurückgegriffen werden.
Bei Verwendung herkömmlicher Blumenkästen werden – wenn nicht bereits
vorhanden - zunächst am Boden an vorgezeichneten Stellen Löcher
gebohrt, durch die überschüssiges Gießwasser abfließen kann. Wegen der
Löcher sind auch die als Zubehör angebotenen Unterschalen notwendig. In
diesen sammelt sich das abgelaufene Wasser und wird bei Bedarf von der
Blumenerde wieder aufgesogen.
Als unterste Schicht kommt in den Blumenkasten eine Drainage
aus Kies. Auch Ton bietet sich hierfür an, denn dieser saugt das Wasser
schnell auf und gibt es bei Bedarf wieder an die Blumenerde ab. Darüber
kommt eine Schicht Blumenerde. Weil den Pflanzen außer der Erde keine
Nahrung zur Verfügung steht, sollte auf eine gute Qualität geachtet
werden.
Im Schluss daran, kommen die gewählten Pflanzen in die Erde.
Um beim Pflanzen mehrerer Blumenarten ein buntes Durcheinander zu
vermeiden, kann man vorher einen groben Plan mit den Blütenfarben
erstellen, um zu sehen, welche Pflanze wohin passt. Dabei kann man auch
planen, welche Pflanze an welcher Stelle im Blumenkasten ihren Platz
finden soll. In der Regel gehören höhere Pflanzen immer nach hinten,
die kleineren nach vorn.
Auf diese Weise kann auch auf dem sehr beengten Raum eines
Blumenkastens ein dekorativer „Minigarten“ entstehen. Außerdem ist zu
beachten, dass alle Pflanzen, die in den gleichen Blumenkasten sollen,
auch die gleichen Ansprüche an ihren Standort haben. Sonnenhungrige
Pflanzen dürfen nicht mit Schattenliebenden in einen Kasten gepflanzt
und an einen schattigen Platz gestellt werden, sie würden dort nicht
gedeihen.
Ebenso verhält es sich umgekehrt. Auch der Wasserbedarf
sollte möglichst ähnlich sein, während einige durstige Pflanzen im
Kasten viel Wasser benötigen, könnte die Gießmenge für andere,
Trockenheit liebende sonst zu groß sein und diese verfaulen lassen. Die
Pflanzen sollten nicht zu dicht gesetzt werden. Die meist für
Blumenkästen verwendeten, wie Petunien oder Geranien wachsen sehr stark
und würden sich sonst gegenseitig behindern und die Nährstoffe
entziehen.
Die Erde, in die die Pflanzen gesetzt werden, sollte nicht zu
hoch in den Blumenkasten gefüllt werden. Ein Gießrand von ein bis zwei
Zentimeter verhindert, dass das Gieswasser ständig über den Rand
schwappt. Auch bei Verwendung der allerbesten Erde sind die vorhandenen
Nährstoffe irgendwann aufgebraucht. Dann kann mit einem Flüssigdünger
nach Herstellervorschrift nachgedüngt werden.