Gartengemeinschaft.de

Gartentipps suchen
Unser Freund werden



Die Gartenecke
Zimmerpflanzen
Gartenpflanzen
Gartenteich
Gartengeräte
Gartenmöbel
Obstgarten
Gemüsegarten
Rasen
Schädlinge
Pflanzendüngung
Pflanzenvermehrung
Kompost
Gartengestaltung
Gartenpflege
Tipps & Tricks
Die Hausecke
Rund ums Haus
Technik & Energie
Einrichtung & Deko
Heimwerker Tipps
 

 

Gartengemeinschaft - Einrichtung Dekoration - Kaminholz

Kaminholz





Ein offener Kamin oder ein Kaminofen sorgt nicht nur an kalten Wintertagen für eine heimelige, wohlige und gemütliche Stimmung. Auch an kühlen Sommerabenden verzaubert das prasselnde Feuer den Betrachter und sorgt für eine romantische Atmosphäre. Ein offenes Feuer übt eine Faszination aus - stundenlang kann man in die Flammen schauen und träumen. Der Bezug zu dem Feuer scheint aus der Urgeschichte der Menschheit zu stammen und weckt ganz archaische Bilder und Muster in uns.

Wer einen offenen Kamin oder einen Kaminofen besitzt, braucht auch Kaminholz. Dieses muss mindestens - je nach Holzart - ein bis zwei Jahre lang trocken lagern, Eiche sogar 30 Monate, sonst darf es nicht verbrannt werden. Wenn die Restfeuchte im Holz zu hoch ist, wird durch die entstehenden Abgase die Umwelt geschädigt.

Waldfrisches Holz kann man sich über den örtlichen Förster besorgen. Dies ist günstig, man braucht aber Erfahrung, eine Motorsäge und einen Anhänger zum Abtransport. Zu Hause muss das Holz dann noch gespalten und fachgerecht gelagert werden. Auch im Sägewerk kann Holz abgeholt werden - sowohl frisch, als auch trocken gelagert, was noch gespalten werden muss, es kann aber auch fertig gehackt geliefert werden.

Das Kaminholz sollte möglichst nie in Keller oder Garage gelagert werden, sondern immer im Freien in einem Überstand, der mit einem Dach abgedeckt ist. Auf Abdeckfolien sollte verzichtet werden, da das Kaminholz immer gut durchlüftet werden muss. Der Überstand sollte möglichst nicht an der Wetterseite stehen und zu der Wand muss auch ein Luftspalt Abstand sein.

Verschiedene Brennholzlieferanten liefern aber auch brennfertig gelagertes Holz. Wenn das Brennholz trocken gelagert ist, hat es noch eine Restfeuchte von 20-25 Prozent. Üblicherweise werden folgende Hölzer verbrannt: Pappel und Tanne, Linde, Fichte, Weide, Kiefer, Esche und Birke, Buche und Obstbaumhölzer, sowie Eiche.

Aus den Harthölzern kann man die meiste Heizenergie gewinnen und Buche und Eiche brennen auch länger und man muss nicht so oft nachlegen. Bisher gibt es in Deutschland keine Norm für Scheitholz, bei einem Kaminofen muss man deshalb auf die passende Größe achten.

Kaminholz gehört zu den nachwachsenden Rohstoffen und ist somit eine umweltfreundliche Art der Energiegewinnung. Das Kaminholz setzt bei der Verbrennung nur soviel klimaschädliches Kohlendioxid frei, wie vorher beim Pflanzenwachstum im Holz auch gebunden wurde. Das lässt den Kaminbesitzer das urig prasselnde Feuer, die züngelnden Flammen und das langsam niederbrennende Kaminholz noch mehr genießen.


Diese Seite empfehlen | Diese Seite verlinken





Beliebte Artikel:

Feuersäule
Fahnenmast
Blumenkasten bepflanzen
Bronzefiguren



Sie können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns auf Ihre Tipps:


Leser-Kommentare (0)


Ihr Name:


Ihr Kommentar:


Sicherheitsabfrage:






Impressum · Online Redakteur gesucht · Haftungshinweise · Sitemap