Öllampen gibt es schon seit der Antike - zuerst war das
Brennmittel Öl oder Talg, später dann Petroleum. Nach wie vor gibt es
die bekannten Schiffs- und Petroleumlampen, aber außerdem noch sehr
viel mehr Varianten in den verschiedensten Materialien und Formen.
Allen gemein ist, dass sich die Flamme über einen Docht von einem
flüssigen Brennmittel, und zwar Petroleum, bzw. Paraffinöl (dem
Lampenöl) nährt.
Öllampen haben gegenüber Kerzen den großen Vorteil, dass ihre
Flamme gegen Wind und Regen weniger empfindlich ist. Daher gibt es auch
die sehr dekorativen Gartenfackeln - Standmodelle aus Edelstahl, bzw.
Kupfer, oder Ölfackeln, die an die Hauswand montiert werden können. Sie
liefern ein sehr stimmungsvolles Licht, die Brenndauer ist aber
abhängig vom Fassungsvermögen der Lampe und für ein langes Fest unter
Umständen zu kurz. Dann muss nachgefüllt werden.
Gartenfackeln haben oft einen Fuß aus Holz. Hierbei ist zu
beachten, dass das Holz, wenn es direkt in den Gartenboden gesteckt
wird, anfangen könnte zu modern. Entweder, man bastelt sich selbst
einen Erdspieß aus Metall, achtet beim Kauf auf einen metallenen
Erdspieß oder verwendet den Holzstab immer nur für kurze Zeit und lässt
ihn zwischendurch gut austrocknen.
Für denjenigen, der indirektes Licht bevorzugt, gibt es
Öllampen mit gläsernem Schirm - sowohl bei den Stand-, als auch bei den
Tischmodellen. Die Auswahl bei Tischmodellen ist besonders groß. Sehr
beliebt sind Öllampen aus Edelstahl in sachlich-kühlem Design, zum Teil
mit einem Schirm aus klarem oder mattem Glas. Außerdem findet man
Modelle aus Terrakotta, Keramik oder Granit in den verschiedensten
Formen. Einige Öllampen können auch als Dekorationselemente im Garten
verteilt werden. Natürlich darf der Brandschutz bei der Wahl des
Standortes nicht außer Acht gelassen werden.
Seit 1999 ist gefärbtes/parfümiertes Lampenöl verboten, da es
von Kindern mit einem Getränk verwechselt wurde und es so zu tödlichen
Unfällen kam. Der Verzehr von kleinsten Mengen Lampenöl ist hochgiftig,
daher sind mit Petroleum oder Paraffinöl betriebene Öllampen für
Familien mit (kleinen) Kindern eher nicht zu empfehlen. Allerdings sind
unbedenkliche Ersatzstoffe im Handel und einige Öllampen können auch
mit Speiseöl betrieben werden.
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