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Gartengemeinschaft - Einrichtung Dekoration - Weidenkörbe

Weidenkörbe





Weidenkörbe dienten den Menschen bereits vor Tausenden von Jahren als leichtes und vor allem praktisches Behältnis. Historiker gehen davon aus, dass bereits in der Jungsteinzeit Körbe mithilfe von langen flexiblen Weidenästen angefertigt wurden. Diese dienten maßgeblich zur Aufbewahrung, wie auch zum Transport von Früchten oder Wurzeln, Samen und anderen Gütern.

Weidenkörbe zu flechten entwickelte sich bis zum Mittelalter zu einem angesehenen Handwerk, welches jedoch in der Neuzeit schnell wieder an Bedeutung verlor. Heute werden Körbe nur noch selten direkt in Deutschland oder Europa gefertigt. Nut noch wenige Handwerker, welche diese aussterbende Tradition weiter zu tragen versuchen, stellen heute noch nach traditioneller Art und Weise Weidenkörbe her. Zum perfekten Korb braucht es eine jahrelange Erfahrung. Dies ist vor allem dann zu merken, wenn man einmal selber versucht Körbe zu flechten.

Heutzutage werden wieder verstärkt Korbflechtkurse angeboten.  Als Hobby steigt das Ansehen bezüglich der Weidenkorbherstellung wieder an. Es fänden sich mittlerweile auch wieder mehr Menschen, welche den Korbflechter gerne zu ihrem Hauptberuf machen würden.
 
Jedoch lassen sich heute mit dem traditionellen Weidenkorbflechten nur noch sehr schwerlich die Lebenshaltungskosten oder gar ein ganzes Geschäft zu finanzieren. Zwar gibt es noch Korbflechter in der Bundesrepublik, welche sich durch ihr Handwerk immer noch finanzieren können, jedoch ist der Stundenlohn gegenüber der vielen und anstrengenden Arbeit sehr gering. So ist es nicht selten, dass bis zu zwölf Stunden Arbeit täglich anfallen um einigermaßen über die Runden zu kommen. Somit ist es also auch nicht verwunderlich, dass das alte Handwerk des Herstellens von Weidenkörben nach und nach aussterben wird.

Wer also heute noch das Korbflechten erlernen möchte, der kann es bei einem gelernten Korbflechtemeister versuchen oder einen bereits erwähnten Kurs besuchen. Hier lernt der Interessierte die wichtigsten Abläufe, Ansätze und Schritte zur Durchführung einer sauberen Flechtarbeit.

Beginnend bei der Auswahl der richtigen Weidenstücken, geht es weiter zur Feuchtung der selbigen. Hierzu lässt man die langen Weidenäste für eine gewisse Zeit in Wasser leicht aufquellen. Dadurch erlangen sie Geschmeidigkeit und können leichter und flexibler verarbeitet werden. Darauf folgend wird das gewünschte Flechtmuster erwählt. Beginnend im Zentrum des Bodens werden sternförmig aneinander gereihte Grundstreben durch dünnere und weichere Weidenstreben umflochten.

Diese zentralen Streben werden nun in einem passenden Winkel nach oben zu einer Gefäßform gebogen und es werden weitere Flechtstreben angelegt. Dabei ist es besonders ausschlaggebend, wie fest die einzelnen Stücke angedrückt werden. Je gleichmäßiger dies realisiert werden kann, umso dichter wird letztendlich auch der fertige Korb.

Komplikationen treten bei Flechtanfängern häufig nicht bei den Grundschritten, sondern bei der Gleichmäßigkeit der Rundung des Weidenkorbes auf. Die grundsätzliche Technik zum Flechten ist schnell erlernt, jedoch ist es definitiv nicht ohne viel Übung zu erlernen, einen fast perfekten runden Korb zu erzeugen. Nach Trocknen der aufgeweichten Weidenstücke wird der Korb stabil und hart und erlangt seine vorbestimmte Form.


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