Wer sich gerne als Hobby- und Freizeitgärtner auch größeren Anbauflächen widmet, kann einen Düngerstreuer sicher gut im Maschinenpark gebrauchen. Besonders wenn es sich um große Flächen handelt, die mit Dünger regelmäßig versehen werden sollen, lohnt es sich in jedem Fall, sich einen der Düngerstreuer zu kaufen. Es gibt diese Düngerstreuer als Einscheibendüngerstreuer, als Pendeldüngerstreuer und als Zweischeibendüngerstreuer. Auch für den Freizeit- und Hobbygärtner stammt die Entwicklung der Düngerstreuer aus der Forst- und Landwirtschaft. Landwirte mussten früher noch den Dünger per Hand ausbringen, was sich bei sehr großen Anbauflächen als langwierig zeigte. Heute stehen dem Landwirt und den Freizeitgärtnern moderne Geräte zur Verfügung, die Wiese, Feld und Acker mit Dünger versorgen können.
Düngen ist ein Kinderspiel
Mit den Düngerstreuern ist das Ausbringen des Düngers beinahe schon ein Kinderspiel. Technologisch sind sie für den Landwirt entwickelt worden und gestatten das exakte Ausbringen des Düngers. Es gibt Düngerstreuer als Selbstfahrer, die relativ kostenintensiv sind und Düngerstreuer, die von Traktoren gezogen werden. Hier werden sie über die Zapfwelle des Traktors betrieben.
Verschiedene Düngerstreuer
Die älteste Art, den Dünger auszubringen, geschah ursprünglich mittels Pendelrohr. Doch diese Düngerausbringung wird kaum noch verwendet. Meistens arbeiten die Düngerstreuer heutzutage über ein Schleuderwerk. Rotierende Scheiben sind mit aufgesetzten Wurfflügeln verbunden, die großflächig Felder mit Dünger bestreuen können. Es gibt Düngerstreuer mit Ein- oder Zweischeibenzentrifugen. Sehr präzise bringen die Zweischeibenzentrifugen den Dünger aus. Eine weitere Möglichkeit, den Dünger aufs Feld auszubringen, bieten die Pneumatikdüngerstreuer, die über einen Luftstrom die Düngerkörner dosiert aufs Feld ausbringen.
Anpassung
Dünger wird in verschiedenen Körnungen angeboten. Düngerstreuer bieten Möglichkeiten zur Einstellung der Dosierung und Verteilung des Düngers, um eine bedarfsgerechte Versorgung des Bodens mit Nährstoffen zu gewährleisten. Dabei wird das Streuwerk auf die Arbeitsbreite eingestellt. Sie liegt zwischen 10 und 50 cm. Die Einstellung hängt von den Flugeigenschaften der Düngerkörner ab. Ein weiterer Aspekt ist eine ideale Abstimmung auf die jeweiligen Rieseleigenschaften und damit auf die Mengendosierung des Düngers.
Tipps für den Kauf
Die Düngerkörner sollten durch die Schleuderwirkungen nicht beschädigt werden. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass der Aufgabepunkt auf die Streuscheibe zu justieren ist. Nur dadurch kann eine optimale Ausbringung für die unterschiedlichen Streueigenschaften der verschiedenen Düngersorten gewährleistet werden. Ideal ist es auch, ein Streusystem zu wählen, in dem der Dünger in einer Vorkammer beschleunigt wird.
Eine Vorbeschleunigung verhindert beim Ausbringen das Zerschlagen der Düngerkörner. Damit ein Düngerstreuer langfristig verwendet werden kann, sollten die Dosier- und Streusysteme aus Edelstahl sein, da dies nicht korrodieren können. Wer an einem Hanggrundstück Dünger streuen will, muss zusehen, einen dafür speziell geeigneten Düngerstreuer zu finden. Hier ist es wichtig, beim Kauf darauf zu achten, dass der Aufgabepunkt sich an Hanggrundstücken nicht verändern kann. Zur optimalen Ausbringung in Hanglagen müssen die Körner immer auf den gleichen Streuscheibenpunkt auftreffen.