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Gartengemeinschaft - Gartengeräte - Elektrovertikutierer

Elektrovertikutierer





Wenn der Rasen die ersten drei bis vier Jahre hinter sich hat, wird die ehemals schöne, grüne Fläche oftmals von einer Schicht aus Moos, Unkraut und abgestorbenen Grasresten durchzogen. Spätestens dann ist es an der Zeit, diese Schicht möglichst im Frühjahr zu entfernen und dem Rasen wieder Licht und Luft zu verschaffen.

Bei kleinsten Flächen reicht dazu meist ein geeigneter Stahlrechen oder ein kleiner Handvertikutierer aus, doch wenn es sich um größere Rasenflächen handelt, sollte man die dafür einzusetzende Körperkraft schonen und den Kauf eines motorbetriebenen Vertikutierers in Erwägung ziehen.

Dann steht noch die Entscheidung aus, ob Elektro- oder Benzinvertikutierer. Ersterer läuft wesentlich leiser, hat aber eine meist schwächere Motorleistung und zieht das ungeliebte Stromkabel hinter sich her. Dafür sind die einfachen Modelle mit Elektromotor bereits in der Preisspanne von 60 bis etwa 300 Euro zu erwerben, während die leistungsstärkeren Benzinvertikutierer ab zirka 200 Euro aufwärts angeboten werden. Fazit: Für kleinere Flächen ist der Elektrovertikutierer das günstigere Gerät - es sei denn, man ist ein absoluter Fan von Benzinmotoren.

Durch welche Kriterien unterscheiden sich nun die einzelnen Modelle?

Auf den ersten Blick natürlich durch den Preis, doch dieser wird bestimmt durch die Leistungsstärke des Motors, die Einstellmöglichkeiten und den Bedienkomfort. Beim Elektrovertikutierer sollte die Motorleistung nicht zu gering gewählt werden. Ansonsten kann es beim Betrieb sehr schnell zu einer Überhitzung des Elektromotors kommen, die den Thermosicherheitsschalter auslöst und zu unfreiwilligen Arbeitsunterbrechungen in der Abkühlphase des Motors führt.

Vorteilhaft ist weiterhin eine einfache aber möglichst genaue Einstellmöglichkeit der Messerwelle. Dazu muss man wissen, dass beim Vertikutieren die Oberfläche des Bodens angeschnitten wird. Dieser Schnitt darf jedoch nur wenige Millimeter in den Boden eindringen, um die Rasenwurzeln nicht zu verletzen, die Messer nicht unnötig zu verschleißen und Energie zu sparen.

Da dieses Einschneiden in die Oberfläche des Bodens der Haupteffekt des Vertikutierens ist, indem die Gräser wieder Platz und Luft zum Wachstum bekommen, ist auf die einfache und genaue Höhenverstellbarkeit der Messerwelle Wert zu legen. Dagegen ist das Vorhandensein eines Fangsackes für die ausgeworfenen Rückstände nicht zwingend erforderlich; sollte doch in der Regel nach dem Einsatz des Elektrovertikutierers in jedem Fall gründlich abgeharkt und eventuell gedüngt werden.

Kleiner Hinweis zum Schluss:

Da das Vertikutieren eher selten erforderlich ist, kann statt dem Kauf eines Gerätes auch ein Ausleihen in einem Gatencenter oder Baumarkt eine günstige Alternative sein.


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