Die Gartenarbeit ist manchmal extrem anstrengend und oft
lästig. Und das, obwohl ein fertiger Garten wohl bei den meisten
Menschen ein Glücksgefühl auslösen wird - besonders dann - wenn alles
mit eigener Hand geschaffen wurde. Dennoch gibt es das eine oder andere
Hilfsgerät, welches einem viele kleine und große Aufgaben abnehmen oder
zumindest erleichtern kann.
Die Gartenfräse oder auch Motorhacke ist ein solches Gerät.
Denn damit werden Arbeiten wie das Umgraben, Pflügen und Hacken von
Erde erheblich vereinfacht, sodass man sich anschließend mit Hingabe
der weiteren Gartengestaltung widmen kann. Mittlerweile haben
Gartenfräsen an Funktionalität hinzugewonnen. So sind mit vielen
Modellen neben den oben beschriebenen Arbeiten weitere möglich.
Im Winter kann also mit dem entsprechenden Zubehör Schnee
geschoben werden und auch das Ziehen eines Anhängers ist möglich. Die
Gartenfräse hat also einen Wandel vom Einzweckgerät zum
Multifunktionsgerät hinter sich, was für den Anwender nur von Vorteil
sein kann. Wichtig bei den verschiedenen Modellen ist, dass sie alle
wenigstens ein Ein-Gang-Getriebe besitzen sollten, außerdem ist es
hilfreich, den Lenkholmen in der Höhe verstellen zu können.
Doch nicht alle im Angebot befindlichen Gartenfräsen bieten
diese Funktionen und Eigenschaften. Hierbei gilt: ein höherer Preis
weist meist auf die Qualität des Produkts hin. Günstige Geräte beginnen
preislich bei etwa 150 Euro - nach oben hin gibt es keine festgelegte
Grenze. Da eine Gartenfräse aber im Idealfall eine langfristige
Anschaffung ist, sollte überlegt werden, welche Vorteile man mit einem
guten Gerät hat.
Geräte aus der Oberklasse bieten also durchaus mehr
Gegenwert. Ein Mehrgang-Getriebe samt Rückwärtsgang sowie verstellbare
Hackbreiten sind sinnvolle Eigenschaften und auch unterschiedliche
Laufgeschwindigkeiten erleichtern dem Gartenfreund die Arbeit. Während
also im kleinen Gang noch grob gehackt wird, ist eine hohe
Laufgeschwindigkeit für das Vorbereiten des Saatbeets für erste
Pflanzen bestens geeignet.
Abzuraten ist jedoch noch von Geräten, die mit einem Akku
betrieben werden. Diese sind fast immer zu schwach in ihrer Leistung
und somit ineffektiv. Stattdessen sollte ein handbetriebenes,
elektrisches oder mit einem Benzinmotor betriebenes Modell gewählt
werden. Bei letzterem ist allerdings zusätzlich darauf zu achten, im
Winter das Benzin komplett abzulassen, um das Gerät über einen längeren
Zeitraum verwenden zu können und Schäden zu vermeiden.
Generell sollte man sich die Wartung einer Gartenfräse von einem
qualifizierten Fachmann eingehend erklären lassen. Nur so können ein
unsachgemäßer Gebrauch und darauf zurückzuführende Schäden vermieden
werden.
Letztendlich sollte auch abgewogen werden, ob die allgemeine
Gartengröße die Anschaffung einer Gartenfräse überhaupt rechtfertigt.
Für allzu kleine Gärten empfiehlt sich dies nämlich nicht.