Der Garten ist des Deutschen liebstes Kind und so verbringen
wir auch durchschnittlich mehr Zeit in unserem Garten als alle unsere
europäischen Nachbarn. Vor allem an den Wochenenden wird
gewerkelt was das Zeug hält. Denn der Garten dient nicht nur
der ganzen Familie zur Erholung sondern ist auch ein Statusobjekt, mit
dem man den Nachbarn zeigen kann was man hat.
Dabei fällt natürlich jede Menge
Gartenarbeit an. Hat man im Garten eine Nutzfläche, auf der
man im Sommer Gemüse zieht, muss dieser Bereich mindestens
zweimal pro Jahr umgegraben werden. Aber auch Rasenflächen,
Obstbäume und Blumenrabatte sind sehr arbeitsintensiv. So muss
ein normaler Rasen mehrmals im Jahr vertikutiert werden, das
heißt, er wird ausgedünnt, um die Belüftung
zu verbessern. Und Obstbäume mindestens einmal im Jahr
beschnitten werden.
Es wartet also zu jeder Jahreszeit genügend Arbeit
auf einen Gartenbesitzer. Warum sich also das Leben nicht erleichtern
und ein paar Gartengeräte anschaffen. Beispielsweise gibt es
elektrische Vertikutierer, die vom Gärtner nur über
den Rasen geschoben werden und die Arbeit so, wie von alleine
erledigen. Und auch ein elektrischer Pflug, erleichtert dem
Gärtner das Leben, gräbt er doch die
gewünschte Fläche ohne große
Kraftanstrengung und nahezu ohne Mühe um. Es gibt Tausende
kleine Helferlein, welche die Gartenarbeit erleichtert, das zeigt vor
allem der Spaziergang in der Gartenabteilung des bevorzugten Baumarktes.
Aber muss man wirklich jedes Gartengerät anschaffen?
Immerhin hat ein elektrischer Pflug einen stolzen Preis, dafür
das man ihn nur zweimal im Jahr benötigt. Und auch die
elektrische Astschere erleichtert dem Gärtner das Beschneiden
der Bäume. Neben hohen Anschaffungskosten bringt die Vielzahl
der Gartengeräte noch ein weiteres Problem mit sich: sie
müssen irgendwo gelagert werden. Hatte man früher im
Garten einen Geräteschuppen, wird das Gartenhäuschen
nicht mehr zum Lagern von Gerätschaften verwendet. Wohin also
mit den ganzen, nützlichen Geräten?
Eine Möglichkeit ist es, diese gar nicht
anzuschaffen. Denn Hand aufs Herz, muss man den Vertikutierer, den man
höchstens zweimal pro Jahr benutzt auch wirklich besitzen? Die
Antwort lautet immer öfter nein, denn in nahezu allen
deutschen Städten haben Gärtner die
Möglichkeit benötigte Geräte gegen eine
kleine Gebühr auszuleihen. Dafür ist nur ein
Personalausweis nötig, dessen Daten beim Ausleihen erfasst
werden. Die für die Ausleihe zu entrichtenden
Gebühren hängen davon ab, wie lange man sich ein
bestimmtes Gerät ausleiht.
Vor allem bei Geräten, die man nur einmal benutzt wie etwa zum
Brunnenbauen, ist, das Ausleihen weitaus günstiger als die
Anschaffung. Zusätzlich hat man kein Problem damit, wo man die
Gartengeräte lagert.
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