Die Arbeit im eigenen Garten macht Spaß und belohnt
unmittelbar dadurch, dass die Ergebnisse des eigenen Schaffens während
und vor allem nach der Tätigkeit betrachtet und genossen werden können.
Neben den vielen Hilfsmitteln, Werkzeugen und Zubehörprodukten nehmen
die Gartenhandschuhe eine besondere Rolle ein, da sie mit dafür
verantwortlich sind, ob die Arbeit auf der eigenen Scholle ein pures
Vergnügen bleibt, oder schon bald zu einer Belastung wird.
Bevor der ambitionierte Hobby-Gärtner daran geht, sich
entsprechenden Gartenhandschuhe anzuschaffen, sollte er sich kurz
Klarheit darüber verschaffen, für welchen Zweck er diese vorrangig
benötigt. Grundsätzlich lassen sich drei verschiedene Arten von
Handschuhen definieren, die jeweils für bestimmte Aufgaben geeignet
sind und zudem über jeweils spezifische Eigenschaften verfügen sollten.
Wenn es darum geht, die Hände lediglich vor Schmutz und
kleineren Verletzungen zu bewahren, so sollte man auf einen dünneren
Handschuh zurück greifen. Dieser sollte an der Hand sitzen, wie eine
zweite Haut und vor allem an den Fingern nicht zu groß dimensioniert
sein. Hierdurch bleibt das Fingerspitzengefühl, bei Arbeiten wie dem
Unkraut jäten, erhalten. Entsprechende Handschuhe können von daher
ruhig aus Stoff sein und sind dann dennoch in der Lage, kleinen Dornen,
Disteln und auch Brennnesseln stand zu halten.
Ganz andere Anforderungen werden an Handschuhe gestellt, die
bei der groben Gartenarbeit zum Einsatz kommen. Diese müssen in der
Lage sein, Verletzungen vorzubeugen und hierbei zu verhindern, dass
größere Dornen, grobe Zweige und Äste oder andere Materialien den
Händen Schaden zufügen können. Diese Anforderungen bedingen vor allem
ein spezielles Material. Entsprechende Handschuhe sollten insofern aus
Leder oder speziellen Kunststoffmischungen gefertigt sein.
Geht es vorrangig um den, mitunter langen, Gebrauch von
Gartengeräten und sollen die Handschuhe vor Blasen und Abschürfungen
schützen, so steht wiederum die Passform im Mittelpunkt der
Betrachtung. Lose sitzende Handschuhe begünstigen Hautschäden eher, als
dass sie solche verhindern können. Zu enge Handschuhe wiederum
beeinträchtigen die Tätigkeit selber, so dass hier auf eine angemessene
Größe geachtet werden sollte.
Bei allen Arten von Gartenhandschuhen gilt hierbei, dass sie
in der Lage sein sollten, zu verhindern, dass sich Schweiß im Innern
des Handschuhs sammelt. Entsprechende Materialien oder Einsätze auf dem
Handrücken sorgen dafür, dass es im Handschuh trocken bleibt und dass
die Gartenarbeit auch nach vielen Stunden immer noch Freude macht.