Die Gartenschere gehört zu den meist genutzten Werkzeugen im
eigenen Garten. Die Bedienung ist kinderleicht, und trotzdem gibt es
viele Unterschiede im Hinblick auf die Verwendungsmöglichkeiten
verschiedener Scheren. Denn letztlich möchte man nicht nur wenig
Muskelkraft einsetzen, sondern vor allem auch einen sauberen Schnitt
vornehmen, sodass man der Pflanze keinen Schaden zufügt.
Zunächst sollten Sie sich immer klar machen, dass eine
Gartenschere nicht für Schnitte geeignet ist, die eigentlich einer Säge
bzw. einer Astschere vorbehalten sind. Schneiden Sie beispielsweise
einen zu dicken Ast, wird durch den starken Druck und das selten
ausbleibende Neuansetzen sowie hektischen Bewegungen, Schaden an der
Pflanze angerichtet. Wenn man sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Leiter
befindet, kann dies auch zur Gefahr für einen selbst werden, sodass man
auf solche Aktionen mit der Gartenschere in jedem Fall verzichten
sollte.
Bei der Positionierung der Gartenschere beim Schneiden eines
Astes, gilt es zu beachten, dass die stumpfe Schneide weg vom Baum und
die scharfe Schneide zum Baum hin zeigt. Dadurch wird vermieden, dass
der zu erhaltene Teil des Astes durch die Schere gequetscht wird.
Um eine Verletzung des Holzes zu vermeiden sollten Sie stets
beachten, dass Sie die Gartenschere nicht hin und her drehen, um den
Schneidevorgang zu erleichtern.
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