Wer ein Gewächshaus besitzt, kann schon früh - also vor der
echten Gartensaison - mit der Aussaat von Pflanzen, Gemüse und
sonstigen Gewächsen beginnen und seine vorhandenen Pflanzen auch
über die Wintersaison hin vor Frost, Schnee und Kälte
schützen. Leider reicht aber das Gewächshaus allein als
Schutz nicht aus, denn gerade Stecklinge und frisch ausgesäte
Samen mögen es kuschelig warm, um überhaupt auszutreiben. Und
auch die Palmen, die gern den Sommer im Freien verbringen, mögen
es im Winter eher angenehm temperiert.
Um den Pflanzen, Stecklingen und der frischen Aussaat also
angenehme
Temperaturen zu ermöglichen, ist die Anschaffung einer
Gewächshausheizung ebenso sinnvoll wie notwendig. Die nächste
Frage nach dieser Entscheidung ist aber zwangsläufig, welche
Heizung es sein soll und womit sie betrieben wird. Grundsätzlich
bestehen drei verschiedene Möglichkeiten, die
Gewächshausheizung zu betreiben.
Zum einen kann dies der Strom sein, der dieser Heizung ihre
Energie
stellt. Eine weiteres Betriebsmittel kann Öl, speziell Petroleum,
sein. Die dritte Möglichkeit, der Heizung ihren Brennstoff zu
geben, ist Gas. Die Entscheidung, welcher Brennstoff zum Einsatz kommt,
ist natürlich eine Kostenfrage. Strom ist recht teuer, aber der
Komfort besteht darin, die Heizung ohne weiteren Aufwand jederzeit ein-
und auch verstellen zu können. Wenn keine Stromleitungen vorhanden
sind, müssen diese natürlich noch zum Gewächshaus gelegt
werden, was zwar kurzfristig weitere Kosten verursacht, danach aber
für dauerhafte Beheizung ohne großen Aufwand sorgt.
Wer sich für Petroleum als Brennstoff entscheidet, kann eine
Gewächshausheizung im Normalfall für rund sieben Tage mit
Brennstoff " auf Vorrat" versorgen. Nach dieser Woche ist ein
Nachfüllen notwendig. Die regelmäßige Bevorratung mit
Petroleum ist zwar wichtig, könnte aber im Laufe der Zeit in
Vergessenheit geraten. Wer dann an einem Wochenende in der kalten
Jahreszeit ohne Brennstoff dasteht, muss schnell handeln, um seine
Pflänzchen vor dem Kältetod zu bewahren.
Gas als Brennstoff ist ein einfacher und preiswerter Weg, das
Gewächshaus zu beheizen. Gasflaschen können bevorratet
werden, um eine Versorgung rund um die Uhr zu gewährleisten. Mit
einem Bedarf von rund 11 Kilogramm bei einer zwölfstündigen
Beheizung des Gewächshauses für zwei Monate ist Propangas in
speziell gesicherten Flaschen der preiswerteste Brennstoff für die
Gewächshausheizung.
Wie bei allen Entscheidungen, die für längere Zeit getroffen
werden, besteht auch hier die berühmte Qual der Wahl, die aber
durch systematischen und begründeten Ausschluss einzelner
Brennstoffe die Auswahl der richtigen Gewächshausheizung
unterstützt. Nicht vergessen werden sollte dabei, die
Größe des zu beheizenden Gewächshauses zu
berücksichtigen.