Die Hecke richtig gut in Form zu bringen benötigt zwei
wichtige
erfolgbringende Aspekte. Eine gute Heckenschere ist wichtig, ersetzt
aber nicht die Kenntnisse im richtigen Umgang mit dem Werkzeug. Wer der
Ansicht ist, dass das High-Tech-Modell unter den Heckenscheren die
gewünschte Form nun fast automatisch bringt, liegt leider falsch.
Und die kleine Beetumrandung aus Buchsbaum benötigt wiederum keine
große elektrische Heckenschere mit allem drum und dran.
Wer eine kleine Hecke schneiden möchte, kann oftmals schon
auf
eine Hand-Heckenschere zurückgreifen. Bei der Anschaffung dieser
Schere sollte allerdings beachtet werden, dass sie nicht zuviel Gewicht
mitbringt, weil sonst auch der Schnitt einer kleinen Hecke zu einer
schweißtreibenden und anstrengenden Aktion werden kann.
Stoßdämpfer in Form von Gummipuffern schonen die Gelenke des
Hobbygärtners dabei sehr.
Bei größeren Hecken empfiehlt sich auf jeden Fall der
Einsatz der elektrischen Heckenschere. Schnell und einfach wird der
Hecke so der typunterstreichende und vor allem gepflegte Schnitt
verpasst. Wer die elektrische Heckenschere einkauft, sollte auch gleich
ein wirklich ausreichend langes Stromanschlusskabel mitbringen. Bei
großen Grundstücken und entsprechendem Abstand zwischen
Hecke und Stromanschluss, kann sonst auch die beste Heckenschere nicht
zum Einsatz kommen, oder aber ihre Aufgaben im entlegensten Winkel
nicht zu Ende bringen.
Wer die elektrische Heckenschere in die engere Wahl gezogen
hat, sollte
mit Preisen zwischen rund 60 und 200 Euro rechnen. Qualität hat
eben ihren Preis und eine gute Heckenschere zeichnet sich durch
präzise Schnitte statt abgerissener Zweige aus. Die Handhabung des
Gartengerätes sollte ergonomisch und gelenkentlastend sein, damit
die Hände und Arme auch bei längeren Arbeitszeiten nicht
vorzeitig ermüden. Auch die Qualität der Schneidmesser ist
sehr bedeutend beim Kauf, denn nur hochwertiger Edelstahl
gewährleistet einen präzisen Schnitt und eine lange
Lebensdauer des Messers.
Wer mit der elektrischen Heckenschere wirklich auf Nummer
Sicher gehen
möchte, wählt ein Akkumodell aus. Die Lade- und
Betriebszeiten sollten dann aber genau geprüft werden. Wer mag
schon nach der halben Heckenstrecke zu einer ein- oder
mehrstündigen Ladepause gezwungen werden? Im günstigsten
Falle wird gleich ein zweiter Akku als Reserve mit eingekauft.
Mit der richtigen Heckenschere ausgestattet heißt es jetzt
noch,
auch in der richtigen Technik zu arbeiten, um ein wirklich schönes
Ergebnis zu erzielen. Mit dem Messer wird grundsätzlich parallel
zur Hecke geschnitten. Das Schneiden an sich gleich eher einem
Streichen über die Hecke als einer hackenden und
kräftezehrenden Aktion. Große und auslandende Bewegungen
sind hier sinnvoll. Der Schnitt ist beendet, wenn die Fläche eben
und gleichmäßig erscheint und auch der letzte widerspenstige
Zweig dem Messer zum Opfer gefallen ist.