Wer sich mit dem Gedanken der Anschaffung eines Kugelgrills
beschäftigt hat sicherlich nicht vor, am Baggersee nur mal eben
ein paar Würstchen zu grillen. Obwohl auch dieses hervorragend
funktionieren würde, hat der Kugelgrill noch andere
Stärken und wäre damit sicherlich unterfordert.
Besonderheiten, wie das Grillen von Hähnchen oder das Backen
von
Pizzen sind nur zwei Beispiele für die Möglichkeiten, deren
Vielfalt nur durch die Kreativität des Grillmeisters
beschränkt wird und die mit herkömmlichen Grills nur schwer
zu bewerkstelligen wären. Damit der Grillspass jedoch dauerhaft
wird, sind bei der Anschaffung einige Aspekte zu berücksichtigen.
Wie bei vielen Dingen, sollte man nicht nur auf den Preis
schauen. Damit man längere Zeit Spass an dem Gerät hat ist eine
vernünftige Qualität Voraussetzung. Eine sinnvolle
Konstruktion, Stabilität im Aufbau, geeignete Materialien und eine
ordentliche Verarbeitung garantieren ein Leben über eine
Grillsaison hinaus.
Grundsätzlich können Kugelgrills mit Holzkohle oder mit
Gas betrieben werden. Gasgrills können besser reguliert werden und
sind sofort startklar, sie sind jedoch technisch komplizierter
aufgebaut und teurerer in der Anschaffung. Kohlegrills sind
preiswerter und einfacher im Aufbau, lassen sich aber schwerer
regulieren und brauchen eine geraume Zeit, bis sie betriebsbereit sind.
Darüber hinaus spielt auch die Grösse der Grillfläche
eine Rolle. Verbreitet sind Grillroste mit einem Durchmesser von 47
Zentimeter und 57 Zentimeter. Wer viele Gäste hat sollte den 57er
Grill wählen, auch beim Grillen von Hähnchen ist die Kugel
grösser und bietet mehr Platz.
Neben dem direkten Grillen gibt es auch die Möglichkeit des
indirekten Grillens. Dabei wird verhindert, dass herabtropfendes Fett
in der Glut zur Flammenbildung führt. Dieses Verfahren kann auf
verschiedenen Wegen erreicht werden. Die erste Möglichkeit besteht
darin, dass das Kohlebett seitlich angeordnet wird, damit kein Fett
mehr hinein tropfen kann,
Ein anderer Weg ist der Einsatz eines Trichters, der den
direkten
Kontakt verhindert und abtropfendes Fett ableitet. Ein weiterer
wichtiger Aspekt ist das angebotene Zubehör und die
Möglichkeit Einzelteile später nach zukaufen.
Falls sich eine Reparatur erforderlich machen sollte, der
Grillrost
nicht mehr sauber zu kriegen ist oder ein Teil abhanden gekommen
ist, ist man bei einem Markenhersteller gut beraten. Bei
Billig-Produkten hingegen, wird man keinen Ersatzteilservice finden.