Im Garten zu arbeiten bedeutet meist sehr viel Arbeit. Ein
Teil dieser Arbeit muss auch grundlegenden Dingen wie zum Beispiel dem
Boden gewidmet werden. Brauchte man früher noch einen Spaten, mit dem -
häufig auf Kosten der Bequemlichkeit, aber auch der Gesundheit - der
Boden mühselig gehackt oder umgegraben werden musste, so ist dafür
heute die Motorhacke zuständig, die ganz ohne Muskelkraft die gleichen
oder sogar noch mehr Arbeiten verrichtet.
Die Funktionsweise einer Motorhacke ist recht einfach zu
erklären. Die Hackwelle, an der sich die Messer versetzt sitzend
befinden, wird durch den Motor über einen Keilriemen oder Zahnräder
angetrieben. Besitzt man ein besseres Gerät, lassen sich sogar mehrere
Drehzahlen einstellen.
Die Motorhacke ist nicht lediglich als Ersatz für den Spaten
konzipiert worden. Zusätzlich können noch ebenso wichtige Aufgaben wie
das Jäten des Unkrauts, Bodenlockerung oder Saatvorbereitung mit diesem
Gerät erledigt werden. Bei der Bodenlockerung ist wichtig, dass die
Hackwelle nach vorne arbeitet und sich in den Boden eingräbt, damit die
Führung des Geräts für den Benutzer angenehmer wird.
Die verschiedenen Messer zerkleinern dabei den Boden, jäten
grob das Unkraut und sorgen dafür, dass der Boden saatgerecht sehr
krümelig ist, was für die Wasserversorgung der später gepflanzten
Pflanzen wichtig ist. Bei stark lehmigem oder tonigem Boden sollte vorsichtig agiert werden.
Die Messer können hier nur schwer eindringen, besonders dann, wenn der
Boden zusätzlich noch extrem trocken oder extrem feucht ist.
Verschlämmungen und Verdichtungen des Bodens, die das
Abfließen des Wassers erschweren, können die Folge sein. Ideal sind
dagegen sandige und leicht lehmige Böden, die auch dann bearbeitet
werden können, wenn sie trocken oder feucht sind.
Dennoch gibt es für unterschiedliche Bedingungen auch
verschiedene Motorhacken. Ein Besuch bei einem ausgebildeten
Fachhändler ist somit unausweichlich. Dieser kann wichtige Information
erteilen, welche Motorhacke aus dem Sortiment am besten für die
jeweiligen Bedingungen geeignet ist. Die eingebaute Technik ist dabei
für den Preis verantwortlich.
Für Personen, die nur kleinere Flächen bearbeiten wollen,
reichen die Einstiegsmodelle aus den Baumärkten aus. Sind größere
Arbeiten fällig, so sollten Modelle aus den höheren Qualitäts- und
Komfortklassen gewählt werden. Bei diesen Geräten ist dann
beispielsweise eine Verstellung des Lenkholmens möglich,
Mehrganggetriebe sind vorhanden und Vibrationen werden besser
abgedämpft.
Doch man muss ein solches Gerät nicht unbedingt kaufen: Bei
vielen Händlern besteht die Möglichkeit, Motorhacken und viele andere
Gartengeräte kostengünstig auszuleihen. Dies bietet sich besonders für
Privatpersonen an, die eine Motorhacke ohnehin nur ein paar Mal im Jahr
benötigen.