Holz ist bei allen Hobby-Heimwerkern Werkstoff Nummer Eins.
Beim Bau eines Eigenheims, bei dessen Erweiterung, oder bei der
Wertsteigerung der eigenen Immobilie, durch den Bau einer
Terrassenüberdachung und der Erweiterung der Garage mit einer
Anbaugarage, führt kein Weg für die Bastler am Bearbeiten von Holz
vorbei.
Zieren das Grundstück noch zusätzlich Bäume, oder ist es von
schönen Hecken umgrenzt, fallen Pflegearbeiten an, die periodisch einen
Rückschnitt erfordern. Motorkettensägen bieten bei diesen Arbeiten
ihren Besitzern große Vorteile. Sie haben gegenüber Äxten, Handsägen,
Kreissägen oder Bandsägen bei ihrem Antrieb durch einen
Verbrennungsmotor eine große Mobilität und eine sehr hohe
Schnittleistung.
Durch ihr geringes Gewicht lassen sie sich einfach handhaben
und können auch an schwer zugänglichen Stellen zum Einsatz kommen.
Kettenmotorsägen werden von einem Elektro- oder Benzinmotor angetrieben
und mit den Händen geführt.
Die Anfänge der Motorkettensäge
Die Motorkettensäge hat eine lange Tradition. Erste
Sägemaschinen lösten bereits vor 1900 die meistens reine Handarbeit im
Wald ab. Um die Stämme von bereits gefällten Bäumen in Abschnitte zu
schneiden, wurden in den 1920ern Jahren schwere Zweimannmaschinen
entwickelt. Sie waren nach heutiger Vorstellung noch sehr aufwändig zu
bedienen und zentnerschwer. Die weitere Entwicklung brachte Motorsägen,
die ein um 900 schwenkbares Schwert hatten und liegendes Holz ablängen
konnten. Sie waren darüber hinaus auch geeignet, um Bäume mit
waagrechtem Schnitt zu fällen.
Der Aufbau von Motorkettensägen
Die beiden Griffe sind an einem Gehäuse untergebracht, in dem
sich der Antriebsmotor befindet. Als Antriebsmotoren dienen bei den
Kettensägen in der Regel Elektromotoren oder Zweitakt-Benzinmotoren.
Der Seilzugstarter wird wie bei Rasenmähern zum Starten des
Benzinmotors verwendet. Der Einsatz von Viertaktmotoren bei
Motorkettensägen ist deshalb nicht so gebräuchlich, weil sie eine von
der Lage unabhängige Schmierung benötigen, die bei den Zweitaktmotoren
als Schmieröl bereits im Antriebsstoff enthalten ist.
Wichtige Aspekte beim Erwerb von Motorkettensägen
und Tipps für deren Gebrauch
Die Länge des Schwertes und die davon abhängige Leistung des
Motors, bestimmen das Gewicht, das Einsatzgebiet und den Preis der
nützlichen Helfer bei fast allen Holzarbeiten. Sollten die Motorsägen
vorwiegend bei Gartenarbeiten zum Ablängen von störenden Ästen oder in
Innenräumen zu Einsatz kommen, eignen sich leichte Modelle mit kurzen
Schwertern besonders gut.
Sind die Opfer auch noch mit einem Elektrokabel zu erreichen,
sind Modelle mit einem Elektroantrieb wegen ihrer geringen Lautstärke
besonders vorteilhaft. Müssen aber dickere Bäume auf einem großen
Grundstück, oder sogar im Wald gefällt werden, ist ein Benzinmotor
durch der größeren Mobilität und der einfacheren Handhabung angebracht.
Schutzausrüstung und die richtige Technik beim Umgang mit
Motorkettensägen sind für die Benutzer eine gute Versicherung für die
Verhütung von Unfällen.