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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Grillkota

Grillkota





Eine Grillkota stammt ursprünglich aus Schweden und besteht im Wesentlichen aus einem runden Holzbau mit Überdachung in dessen Mitte eine Feuerstelle oder ein Grill aufgestellt werden kann. Praktisch an dieser für uns etwas ungewöhnlichen Grillvariante ist die umlaufende Sitzfläche, welche durch die Form des Grillhauses ein gemütliches Zusammensitzen rund um das brutzelnde Fleisch ermöglicht.

Etwa ganz anderes also, als der Grillfreund es etwa aus den Vereinigten Staaten von Amerika, dem Grillweltmeister oder aus Europa gewöhnt ist. Der Ursprung der Grillkota lässt sich jedoch schnell logisch erschließen. Während wir es vorziehen, bei schönem Wetter draußen zu grillen, ist dies in Schweden wiederum seltener möglich. Hier schlagen Wetter und deutlich niedrigere Jahresdurchschnittstemperaturen für ein häufig ungemütliches Klima. Dies wiederum erklärt, warum die Schweden sich eine kleine Hütte zum grillen ausgedacht haben.

In jedem Fall handelt es sich bei der Grillkota um eine gemütliche Methode, dem schlechten Wetter ein Schnippchen zu schlagen und trotzdem grillen zu können. Aus diesem Grund sind die interessanten kleinen Grillhäuschen nun auch seit einiger Zeit in Deutschland erhältlich. Prinzipiell sind Bewohner der nördlichen Region von Haus aus etwas affiner wenn es um schlechtes Wetter geht. Darum ist es in Schweden auch nicht unüblich, bei Regen oder gar Schnee im Freien die Würstchen auf den Grill zu werfen.

Die Form einer Grillkota stellt sich meist mit acht Ecken dar. Der Durchmesser der runden Häuschen liegt etwa zwischen vier und fünf Metern. Das ganze ist letztendlich also auch nicht größer, als ein mittleres Gartenhäuschen, wie wir es auch aus deutschen Baumärkten kennen.

Sehr praktisch ist hierbei die doppelte Wirkung des in der Mitte der Grillkota platzierten Grillofens. Neben dem Grillrost und dessen sehr schmackhaften Ergebnissen sollte auch die Heizwirkung des ganzen nicht unterschätzt werden. So wird den Grillgästen also auch bei einer mal nicht so lauschigen Nacht sehr schnell warm ums Herz. Vorsicht ist jedoch bezüglich des Rauches geboten.

Dieser kann nicht wie bei herkömmlichen Ofensystemen durch ein Rohr abziehen. Daher muss dringend darauf geachtet werden, dass das Grillhaus an seiner höchsten Stelle, in der Mitte eine kleine Öffnung aufweist, durch die der beim Grillen entstehende Rauch abziehen kann. Hierzu muss bereits beim Bau darauf geachtet werden, dass das Dach der Grillkota nach oben, zu Mitte hin leicht spitz zuläuft, da Rauch ja schließlich nach oben zieht. Entweichen kann er also im logischen Umkehrschluss nur an der obersten Stelle des Häuschens.

Vor dem Eigenbau einer Grillkota muss zunächst für genügend Standfestigkeit gesorgt werden. Hierfür ist ein aus Beton bestehendes Fundament am besten geeignet. Dieses sorgt für eine Isolierung gegen Kälte von unten, ist wasserfest und stabil genug, um auch einer größeren Anzahl von Gästen Platz zu bieten.

Wer auch bei sehr kaltem Wetter noch grillen möchte, der kann die Grillkota zusätzlich von innen mithilfe einer zweiten Zwischenwand und Dämmmaterial isolieren. So steht dem Grillgenuss, selbst im Winter nichts mehr entgegen. Den Schweden sei Dank.

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