Gartenliebhaber und Hobbygärtner haben vielleicht
unterschiedliche Auffassungen wie ein optimal gestalteter Traumgarten
aussehen sollte. Eines aber haben sie alle gemein: den Drang, Neues zu
schaffen, Neues
zu gestalten und Altes zu verändern. - Gerade wenn es wieder
Frühling wird, die Tage endlich wieder länger werden
und milde Temperaturen den Schnee schmelzen lassen sind viele
Gartenbesitzer und Hobbygärtner mit vollem Eifer dabei,
Pläne für eventuelle Veränderungen und
Verschönerungen rund ums Haus zu schmieden.
Eine sehr gute
Möglichkeit, Haus und Garten ein neues Gesicht zu geben, ist
die Erneuerung oder Umgestaltung von Außentreppen. Je nach
Art einer Außentreppe kann ein Haus völlig
unterschiedlich wirken - eine Außentreppe ist
maßgebliches Gestaltungselement.
Vor den meisten Wohnhäusern müssen die
Höhenunterschiede zwischen Vorgarten und Eingangstüre
ausgeglichen werden. Häufig sind das nur einzelne Stufen, die
optisch nicht sehr ins Gewicht fallen, oftmals ist aber ein
größerer Höhenunterschied zu
überbrücken, beispielsweise, wenn der Eingang im
Hochparterre gelegen ist. In einem solchen Fall ist zu
überlegen, ob das Niveau des Vorgartens nicht durch
Auffüllen des Erdreiches angehoben werden kann, um gar zu hohe
Außentreppen zu vermeiden.
Reizvoll ist in diesem Fall die Anlage eines ansteigenden
Zugangsweges, der durch einzelne Stufen-Gruppen (Wegstück - 2
Stufen - Wegstück, 3 Stufen) unterbrochen wird. Je nach
Weglänge können so größere
Höhenunterschiede ausgeglichen werden, ohne dass eine steile
Treppe erklommen werden muss. Voraussetzung einer solchen
Lösung ist jedoch ein ausreichend großer Vorgarten.
Auch wenn dies eine sehr ästhetische Lösung ist, der
Aufwand ist nicht zu unterschätzen, da erhebliche Mengen an
Erdreich bewegt und modelliert werden müssen.
Eine Platz sparendere Variante dieser Lösung ist die
terrassenförmige Anlage des Zuweges. Dabei werden die
einzelnen Terrassen mit Stein, oder Betonplatten oder mit einer
Trockenmauer abgestützt und jeweils mit einer Freischwebenden
Treppe verbunden. Sehr schön eignet sich hier eine
Stahlkonstruktion mit Edelstahlhandlauf, die Stufentritte in
geriffeltem, rutschfestem Holz. Eine solche Außentreppe wirkt
sehr leicht und macht sich besonders gut zu einer Bepflanzung aus
Gräsern und Bambus.
Auch an Gartenterrassen finden Außentreppen
Verwendung. Für die Überbrückung
größerer Höhenunterschiede eignen sich
Freischwebende Exemplare sehr gut. Sie sind mit relativ geringem
Aufwand zu montieren und brauchen nur sehr wenig Platz. Sie
können komplett aus Holz bestehen, was besonders das Flair von
Naturgärten unterstreicht. Haltbarer sind dagegen
Konstruktionen aus verzinktem Stahl, die auch als Wendeltreppe
eingesetzt werden und so sehr große Distanzen
überwinden können.
Werden für die Außentreppe nur einige
Stufen benötigt, können solche Stufen fertig im
Baumarkt gekauft werden. Sie sind in verschiedenen Farben
erhältlich. Stufen aus Beton sind sehr preiswert, es sollte
jedoch bedacht werden, dass Betonstufen von Streusalz angegriffen
werden. Wer im Winter starken Streusalzverbrauch hat, sollte besser auf
Natursteinstufen zurückgreifen, die dagegen weitgehend
resistent sind.
Wenn bei der Planung alle Gestaltungsmöglichkeiten
gründlich durchdacht werden, wird die neue
Außentreppe eine große Bereicherung für
Bewohner und Gäste sein.