Während man Bambus in der freien Natur in der Regel isoliert
von anderen Pflanzen entdeckt, kann dieser im eigenen Garten optisch
sehr ansprechend auch mit anderen Pflanzen in Verbindung gebracht
werden. Die meisten Zierbambusarten haben den Vorteil, dass gar nicht
in dem Umfang wuchern, wie man dies zunächst annehmen könnte.
Grundsätzlich stehen Ihnen viele Zierbambusarten zur
Verfügung, welche sich je nach den Gegebenheiten ihres Gartens mehr
oder weniger gut in das Gesamtbild einpassen. So wirken beispielsweise
niedrige Ziergräser sehr gut als Kontrast zu farbenfrohen Pflanzen.
Fein gefiederte Farne hingegen eigenen sich sehr gut dafür, diese vor
breit blättrigen Pflanzen zu platzieren. Farne mit dunklen Halmen
wirken optisch sehr gut, wenn man diese z.B. unmittelbar hinter den
leuchtenden Blättern des Efeus pflanzt.
Wenn Sie Ihren Bambus das ganze Jahr über im Garten in seiner
vollen Pracht erstrahlen lassen möchten, sollten Sie sich für robuste
Bambusarten entscheiden (z.B. Phyllostachys). Diese Bambustypen bleiben
das ganze Jahr über grün und lassen den Garten somit trotz der
Wintermonate sehr lebendig wirken.
Wenn Sie nur über einen relativ kleinen Garten verfügen bzw.
sich für eine Topfkultur entscheiden, stehen Ihnen auch hierfür einige
Bambusarten zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem die Gattungen
Indocalamus, Pleioblastus und Sasaella.