Beetbegrenzungen dienen im Garten nicht nur der
Ordnung und der
Erleichterung der Gartenarbeit, indem sie das Übergreifen einer
Rasenfläche in die Beete oder das Abschwemmen regennasser Erde auf
die Wegplatten verhindern. Die bunte Pflanzengesellschaft wird
gebändigt und kann an der ihr zugewiesenen Stelle trotzdem
natürlich wachsen. Als Gestaltungselement verleihen die in vielen
natürlichen und künstlichen Varianten erhältlichen
Beetbegrenzungen einem Hausgarten zusätzlich auch Schönheit
und Ästhetik.
Als so genannte „lebende Beetbegrenzungen“ dienen alle
niedrig wachsenden Pflanzen, wie beispielsweise Blaukissen, Hauswurz
und Nelken. Sehr schön sind auch Lavendelhecken, die allerdings
mit einem regelmäßigen Schnitt im Frühjahr bedacht
werden müssen, um das verkahlen der Pflanzen zu verhindern.
Besonders schön ist eine Einfassung mit der langsam wachsenden
Buchsbaumart „suffructicosa sempervirens“, die schon nach
drei bis vier Jahren eine schöne Hecke bildet und deren Pflege
sich auf das regelmäßige Beschneiden im Juli /August
beschränkt. Eine schöne Alternative zum Buchsbaum, ist der
Gamander, der im Spätsommer purpurfarbene Blüten bildet und
im Frühjahr geschnitten wird.
Auch Holz bietet eine attraktive und dauerhafte
Beetbegrenzung. Die bis
zu 2,5 Meter zusammenhängenden Halbpalisaden lassen sich ebenso
problemlos in die Erde eingraben wie die aus einzelnen Pflöcken
bestehenden Vollpalisaden. Das Holz sollte jedoch
kesseldruckimprägniert sein, da dieses Verfahren das Holz vor
Fraß und Fäulnis schützt. Eine hinter das Holz
befestigte Dachpappe oder Folie schützt es zusätzlich vor
Feuchtigkeit.
Auf alte Bahnschwellen, die mit giftigen Holzschutzmitteln
belastet
sind und Pflanzen sowie Boden schädigen, sollte verzichtet werden.
Eine weitere Lösung zur Begrenzung von Beeten sind Natursteine,
wie Schiefer und Granit, oder frostharte Mauerziegel, die jedoch nur
starre Gestaltungsformen zulassen.
Ob man sich nun für eine lebende oder eine Beetbegrenzung aus
Holz, Stein oder Ziegel entscheidet - das Anlegen und die Pflege einer
solchen Einfassung ist mit Arbeit verbunden und wenn die Umrandung
einmal steht, kostet es wiederum körperlichen Aufwand, sie zu
verändern.
Einfacher und praktischer in der Handhabung, da das Kantenabstechen
oder Eingraben der Umrandung wegfällt und zudem weit reichend
individuell zu variieren sind Steckelemente, die aus verschiedenen
Materialien erhältlich sind.
Reizvoll und natürlich wirken Bestandteile aus Gusseisen, die
mit
unterschiedlichen Dekoren gefertigt werden und mit der Zeit eine
rostige Patina ansetzen. Pflegeleicht und zudem sehr lange haltbar,
sind Beetbegrenzungen aus stabilem Edelstahl sowie UV- und
Witterungsbeständigen Kunststoffen, die auch in
Holzpalisaden-Optik zu erwerben sind.
Die einzelnen Elemente solcher Beetbegrenzungen können
einfach
mittels Gummihammer in den Boden geschlagen werden und ermöglichen
zusätzlich eine individuelle Beetgestaltung. Zur Umgestaltung des
Gartens dem Boden einfach zu entnehmen, können sie problemlos
wieder verwertet werden.
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