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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Garapa

Garapa





Garapa bezeichnet ein beliebtes Holz, welches in den Tropen Südamerikas für den Export angebaut wird, aber dort auch natürlich vorkommt. In den vergangenen Jahren wurde dieser Holztypus besonders in der Außengestaltung von Gärten und Terrassen auch in Europa immer beliebter. So findet es Verwendung als besonderer Bodenbelag, wie auch bei Terrassenmöbel, welche eine große Witterungsbeständigkeit aufweisen müssen. Das robuste Garapaholz ermöglicht aufgrund seiner einzigartig dichten Beschaffenheit eine sehr lange Haltbarkeit über mehrere Jahrzehnte hinweg. So kann es ohne zusätzlich behandelt zu werden problemlos zwischen 20 und 30 Jahren überleben.

Als Hartholz ist das Garapa vornehmlich deswegen begehrt, da es eine hellere bis orange farbene Maserung aufweist. Im Gegensatz zu den eher dunkleren, sonstigen beständigen Hölzern für den Außenbereich ermöglicht Garapa somit einen freundlicheren, helleren Holzton in der Gartengestaltung oder auf der Terrasse.

Zu beachten gilt es jedoch, dass Garapa Holz im Laufe der Zeit an Farbe verliert. Das heißt, der hellbraune bis orange Farbton wäscht sich durch Regen und Luftfeuchtigkeit zunehmend aus und das Holz ergraut zunehmend. Dies ist zwar nicht qualitätsmindernd, kann sich aber negativ auf angrenzende Objekte auswirken. Steht nun etwa ein Möbelstück aus Garapa direkt an einer helleren Hauswand, können sich an dieser im Laufe der Zeit eventuell Verfärbungen einstellen.

In diesem Zusammenhang ist also beim Aufstellen von Garapaholzmöbeln oder bei der Anbringung von entsprechenden Panelen oder Holzplatten auf dem Fußboden von Terrassen auf Abstand zur nächsten Häuserwand und anderen hellen Objekten zu achten.

Merkmal des Garapa Holzes ist ein sehr hohes Gewicht im Verhältnis zum Raumvolumen anderer Hölzer. Im Gegensatz zu anderen robusten Hölzern ist Garapa jedoch relativ leicht zu bearbeiten, das als Mittelhartholz eingestuft werden kann.

Weiterhin vorteilhaft ist die Widerstandskraft gegen Holzschädlinge. So weißt Garapa auch kaum Holzwurm- oder andere Beschädigungen und Löcher auf. Auch bei der Verarbeitung ist das mittelharte Holz sehr anwenderfreundlich. Dies zeigt sich vor allem bei der geringen Riss- und Splitterbildung. Das heißt, auch Kinder können problemlos mit dem Holz in Kontakt kommen ohne, dass sofort ein Splittereinziehen befürchtet werden muss.

Diesbezüglich kann in diesem Zusammenhang also definitiv von einer Familienfreundlichkeit des Garapaholzes gesprochen werden. Auch nach längerer Standzeit im Freien, sorgen die dichte Struktur und der natürliche Insektenabwehrende Geruch des Holzes für keinen Befall von Pilzen und anderen Schädlingen. Die natürlich enthaltenen Öle im Holz verhindern ein Eindringen von Feuchtigkeit, sind jedoch von der menschlichen Nase kaum wahrnehmbar. Auch ein Termitenbefall ist bei diesem Holztypus nahezu ausgeschlossen.

Neben der häuslichen Anwendung auf Terrassen und im Garten, kommt Garapa Holz auch im Schiffs- und Brückenbau zum Einsatz. Hier wird besonders auf die gute Beständigkeit gegenüber der Witterung wert gelegt. Gleiches gilt bei der Konzeption von Schwellen auf Eisenbahntrassen.

Preislich liegt Garapa natürlich über dem Niveau von herkömmlichen Bauhölzern, weißt jedoch eine dementsprechende hohe Qualität und Beständigkeit auf.


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