Wer glaubt, dass ein Garten nur bei Sonnenschein seine ganze
Schönheit zeigen kann, irrt gewaltig. Gerade in der Dämmerung lässt
sich durch eine geschickt ausgewählte bzw. positionierte Beleuchtung
auch völlig ohne Tageslicht eine sehr gemütliche Stimmung erzeugen.
Bei der Suche nach der richtigen Gartenbeleuchtung ist es
insbesondere wichtig eher auf Klasse anstatt auf Masse zu setzen. Wenn
Sie nur bestimmte Teilelemente Ihres Gartens beleuchten, hat dies eine
optisch viel angenehmere Wirkung, als wenn Sie es sich zum Ziel machen,
möglichst alle Pflanzen innerhalb des Gartens auch bei der Dunkelheit
sehen zu können. Für einen kleineren Garten reicht es völlig aus, wenn
Sie sich für eine durch einen Transformator angetriebene Beleuchtung
entscheiden.
Bei der Beleuchtung erzielen Sie eine besonders hohe Wirkung,
wenn Sie möglichst für verschiedenartige Lampen entscheiden. Ein hoher
Baum kann beispielsweise sehr gut von unten beleuchtet werden. Ein
Sommerbeet hingegen lässt sich sehr gut hervorheben, indem Sie um das
Beet herum eine Lichterkette verlegen.
Um die Wirkung einzelner Pflanzen während der Dämmerung zu
unterstreichen, eignet sich die Verwendung von Punktstrahlern.
Besonders gut lassen sich mit diesen Punktstrahlern auch verschiedene
Sträucher beleuchten. Das gebrochene Licht erzeugt hierbei einen
besonderen Effekt.
Natürlich lässt sich eine Gartenbeleuchtung nicht nur
„oberhalb“ des Bodens anbringen, sondern durchaus auch im Wasser. Für
eine Unterwasserbeleuchtung sind selbstverständlich spezielle dafür
vorgesehene, wasserdichte Lampen erforderlich. Die Platzierung kann
dabei entweder schwimmend erfolgen, oder man entscheidet sich dazu, die
Beleuchtung unter dem Wasser zu befestigen. Letzteres wirkt nur dann
optisch ansprechend, wenn das Wasser nicht allzu trübe ist.