Wir Menschen lieben es, sanft geschaukelt zu werden. Das kennen wir schon aus dem schützenden Mutterleib. So lässt sich vielleicht die ungebrochene Beliebtheit von Gartenschaukeln erklären. Nach einem harten Tag im Büro oder nach der anstrengenden Arbeit im Garten lässt es sich schaukelnd am besten entspannen und die Wolken am Himmel beobachten.
Gartenschaukeln sind auch als Hollywood-Schaukeln bekannt und variieren erheblich in ihren Ausführungen. Das klassische Gartenschaukel-Modell ist eine zwei- oder auch dreisitzige Bank aus einem Metallgerüst mit gepolsterten Auflagen, die nach Gebrauch einfach abgenommen werden können. Diese Bank ist auf einer Aufhängevorrichtung montiert und verfügt über ein Dach aus Stoff. Soweit der Klassiker, der seit vielen Jahrzehnten zum Einsatz kommt. Mittlerweile hat sich jedoch der Markt stark erweitert und viele Designer für Gartenmöbel haben sich auch an der Hollywood-Schaukel versucht.
Zunächst einmal sollte entschieden werden, ob die Gartenschaukel für Zwei oder doch lieber nur für einen Einzelschaukler gedacht ist. Denn viele Modelle gibt es heute auch schon als Single-Ausführung. Eine nächste wichtige Entscheidung ist der zukünftige Aufstellungsort.
Steht die Gartenschaukel im Freien und ist ständigem Wind und Wetter ausgesetzt, so eignen sich die klassischen Modelle aus Metallgerüsten mit abnehmbaren Kissenauflagen besonders gut. Das Gerüst dieser Modelle ist mit wetterfesten Lacken überzogen oder bei hochwertigeren Modellen sogar aus nicht rostendem Edelstahl gefertigt. Gartenschaukeln aus Holz eignen sich eher für überdachte Bereiche oder für einen großen Balkon.
Bei einigen Modellen kann man sogar die gesamte Sitzfläche aus ihrer Verankerung haken, sodass das Holz bei Regen oder auch im Winter nicht zu Schaden kommt. Sehr modern gestaltete Gartenschaukeln ähneln eher einer Hängematte als einer Sitzschaukel. Diese Ausführungen verfügen zumeist über eine Liegefläche aus sehr stabilem Kunststoffgeflecht. Dieses Material ist gleichzeitig straff und stabil, aber auch flexibel genug, um lange auf der Schaukel bequem liegen zu können.
Je nach Geschmack bietet der Markt Gartenschaukeln mit Dach an, oder auch solche ohne. Das Dach, das meist aus Stoff gefertigt ist, spendet kühlen Schatten und kann bei einigen Modellen sogar nach vorne oder nach hinten versetzt werden, je nach Sonnenstand.
Eine Besonderheit stellen jene Gartenschaukeln dar, die über kein eigenes Gerüst verfügen. Solche Modelle werden üblicherweise an der Decke der Terrasse oder des Balkons befestigt. Auch im Wintergarten verströmen solche Schaukeln eine angenehme Atmosphäre. Hier ist aber unbedingt auf eine sichere Anbringung zu achten. Nicht nur der Haken muss dann so einiges tragen können. Auch die Decke muss an der Montagestelle einiges an Gewicht aushalten. Bei Unsicherheiten ist der Gang zum Fachmann sicher kein Fehler.
Mutige Heimwerker können sich ihre Gartenschaukel auch selbst anfertigen, zum Beispiel aus einem stabilen, breiten Holzstuhl. Diesen von seinen Beinen befreien und an vier gleich langen, sehr tragfähigen Stahlketten, die man an der Decke in einen großen Haken einhängt, befestigen.
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