Eine optisch ansprechende Tür gilt nicht nur als zuerst
wahrgenommenes Aushängeschild eines Hauses, sondern dient natürlich
auch dazu, ungebetenen Gästen den Zutritt zu verwehren. Gleiches gilt
natürlich auch für ein Gartentor. Die Schutzfunktion ist hierbei
allerdings nur nachrangig zu bewerten, da es sicherlich genügend Wege
geben wird, dennoch einen Garten betreten zu können. Viel wichtiger ist
es, mit einem ansehnlich gestalteten Gartentor Besuchern einen
Blickfang zu bieten, der sich harmonisch dem landschaftlichen Bild des
Gartens einfügt.
Bei der Materialauswahl für ein Gartentor sind keine Grenzen
gesetzt. Aus Eisen, Stahl, Holz oder Kunststoff lassen sich
ansprechende Gartentore formen, die allen Ansprüchen gerecht werden.
Beliebt sind natürlich Gartentore aus dem Naturprodukt Holz, aber auch
kunstvoll verzierte, schmiedeeiserne Gartentore sind begehrt – und
leider auch sehr teuer.
Zudem ist es auch manchmal sehr schwierig, das für sich und
den Garten passende Gartentor zu finden, da manchmal die Maße nicht
stimmen oder die Optik nicht überzeugt. Viele Fachbetriebe bieten an,
Gartentore individuell herzustellen. Bei Schmiedearbeiten auch mehr als
sinnvoll, da dafür großes Fachwissen, langjährige Erfahrung und das
entsprechende Werkzeug benötigt wird.
Gartentore aus Holz lassen sich aber durchaus in Eigenregie
bauen, auch ohne professionelle Handwerksausbildung. Nötig sind nur
etwas Phantasie, eine detaillierte Bauzeichnung und eine
Grundausstattung an Werkzeug wie Hammer, Schraubenzieher und eine
Stichsäge. Geeignetes Baumaterial ist in jedem Baumarkt käuflich zu
erwerben.
Wichtig ist hierbei nur, dass dieses auch witterungsbeständig
ist. Holz sollte - wenn möglich - druckimprägniert und mit
Holzschutzlack behandelt sein, verwendete Metallteile zwingend aus
rostfreiem Stahl oder Messing. Nur verzinkte Schrauben z.B. rosten nach
kurzer Zeit durch – mit unschönen Folgen für die Gesamtkonstruktion.
Die Maße des Gartentores können den Gegebenheiten genau
angepasst werden, also z.B. der Breite des Gartenweges. Die Höhe des
Tores ist Geschmackssache und davon abhängig, ob Außenstehenden ein
Einblick in den Garten gewährt, oder ob das kleine Paradies vor fremden
Blicken geschützt werden soll. Durch abschließbare, im Baumarkt
erhältliche Kastenschlösser ist auch die Schutzfunktion grob gegeben.
Sehenswert sind in Rosenportale integrierte Gartentore. In
diese Portale, die separat im Fachgeschäft recht günstig zu erwerben
sind, kann ein selbstgebautes Gartentor eingebaut werden und das Portal
von Kletterpflanzen dekorativ berankt werden. Besonders schön anzusehen
ist eine Berankung natürlich mit Rosen, aber das bleibt jedem Geschmack
selbst überlassen.
Sehr dekorativ sind auch im Fachhandel erhältliche - aus
Bambus hergestellte - Gartentore im japanischen Stil, die dem
Eingangsbereich eine exklusive, asiatische Note verleihen. Allerdings
sollte dann auch die Gartengestaltung entsprechend sein. Etwas
rustikaler, den hiesigen Breiten angepasster sind Gartentore im Stil
des Alten Landes.
Eine imposante Trägerportalkonstruktion, in dessen Zentrum
sich eine Pforte befindet, die von einem kleinen Spitzreetdach bedeckt
wird. Es gibt viele schöne Gartentore, der eigenen Phantasie sind keine
Grenzen gesetzt.