Auf der bloßen Erde läuft wohl niemand gerne durch den
eigenen Garten. Vielmehr wünscht man sich einen ansehnlichen Weg,
der zusätzlich - sofern es regnet oder geregnet hat - das Laufen
durch matschige Pfützen verhindert. Somit hat die Verlegung von
Gehwegplatten zwei bedeutende Vorteile: zum einen eine optische
Aufbesserung des Gartens, zum anderen kann man bei Nässe trocken
und mit einer sehr geringen Ausrutschgefahr den Garten durchqueren.
Bei dem Kauf der Arbeitsmaterialien sollte die zu erwartende
Belastung,
die die Gehwegplatten unbedingt aushalten müssen, ein wichtiges
Kriterium sein. In einem Fachmarkt kann ein qualifizierter Mitarbeiter
sicherlich über die verschiedenen Stärken Auskunft erteilen.
Auch das Material der Platten an sich ist von Bedeutung. Neben
Betonplatten werden auch die weitaus edler aussehenden
Natursteinplatten angeboten. Jede dieser Gehwegplatten sollte jedoch
witterungs- und frostbeständig sein. Es empfiehlt sich also, vor
dem Kauf umfassende Informationen einzuholen, damit Fehlkäufe und
zusätzliche Arbeiten vermieden werden.
Die Verlegung von Gehwegplatten gestaltet sich recht einfach,
vorausgesetzt eine sinnvolle Anleitung und die richtigen Materialien
sind vorhanden. Bevor angefangen wird, muss sichergestellt werden, dass
- je nach Erdreich - etwa 10 bis 25 Zentimeter dieses Erdreichs
abgetragen werden und die direkt unter den Gehwegplatten liegende
Schicht wasserdurchlässig ist. Sollte letzteres nicht der Fall
sein, bleiben die Platten nicht an ihrer ursprünglichen Position
und der gesamte Weg wird unansehnlich. Damit das Wasser
tatsächlich ablaufen kann, müssen Schichten aus Kies und
Splitt angehäuft werden, die zusätzlich noch geebnet werden,
um das Absinken der Platten zu verhindern.
Sind nun alle Vorbereitungen getroffen, kann mit dem
eigentlichen
Verlegen der Gehwegplatten begonnen werden. Eine Schwierigkeit stellt
die Positionierung der Platten dar, denn sie werden nicht "Platte an
Platte" verlegt - stattdessen wird zwischen jeder Platte eine Fuge
gelassen, deren Breite sich im Idealfall gemerkt werden sollte, damit
der gesamte Weg seine optische Attraktivität nicht durch
Ungleichmäßigkeiten verliert.
Abschließend werden die Platten noch festgeklopft, was dem
selbstständigen Verschieben der Platten vorbeugt und dafür
sorgt, dass sich alle Platten auf einer Höhe befinden. Hierbei ist
unbedingt vorsichtig zu handeln, denn ein zu starkes Klopfen kann
Schäden verursachen, die ungewollt zusätzliche Arbeit
bedeuten können.
Für das Abklopfen besonders geeignet sind Holz- oder
Gummihammer.
Als letzter Schritt bei der Verlegung von Gehwegplatten wird Sand in
die Fugen gegeben, welcher dann noch fest gebürstet werden muss.
Der Weg ist danach fertig und vollständig - auch bei jedem Wetter
- begehbar.
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