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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Holzwand an Grenze / Gartengrenze

Holzwand an Grenze / Gartengrenze





Nirgendwo kann eine gute Nachbarschaft so schnell beginnen oder enden, wie an der Grenze der gemeinsamen Gärten. Nachbars Garten ist zum Teil auch der eigene Garten. Wo das eigene Grundstück endet, beginnt das Gründstück des Nachbarn. Ärger und Streitigkeiten also im Zweifelsfall vorprogrammiert. Und dieser kann sich schon in der Wahl der falschen Gartenbegrenzung finden.

Eine entsprechende Begrenzung, bzw. augenscheinliche Trennung der auf den ersten Blick miteinander verbundenen Grundstücke, ist nach der deutschen Rechtslage immer dann zu erreichten, wenn auch nur eine der betroffenen Parteien dies wünscht. Dabei sind die entstehenden Kosten jedoch von allen Parteien zu gleichen Teilen zu tragen.

Es lohnt sich also, sich vor dem schriftlichen Erbitten einer Gartenbegrenzung immer mit dem Nachbarn zusammen zu setzten. Oder aber eine entsprechende Bitte nicht einfach zu ignorieren. Das spart Nerven, Kosten und sicherlich auch Zeit.

Mögliche Gartengrenzen gibt es viele: Bepflanzung, Erhöhungen, Zäune oder aber Mauern und Holzwände. Nach wie vor die beliebteste und sicherlich auch kostengünstigste Variante ist der erhöhte Holzzaun oder auch eine halbwegs wind- und wetterfeste Holzwand. Sie ist nicht nur zeitlos und passt durch ihre schlichte Optik wunderbar in annähernd jedes Gartenbild, sie ist zudem auch Jahre später noch ohne großen Zeit- und Kostenaufwand umbau- oder erweiterbar.

Ein erhöhter Zaun, bzw. eine Holzwand bietet nicht nur sicheren Blickschutz, sondern auch Schutz vor kleineren nachbarschaftlichen Störquellen; etwa Spielgegenstände wie beispielsweise Fuß - oder Federbälle, Sprinkleranlagen oder auch die Wucherung von Nachbars Lieblingsstrauch.

Das Errichten eines Zaunes oder einer Wand sollte immer entsprechend geplant und umgesetzt werden. Ein Fachmann ist zwar bei der sicheren Umsetzung nicht unbedingt nötig. Jedoch schadet ein Gespräch mit einem solchen bei der Planung ganz sicher nicht.

Vor dem ersten Spatenstich sollte also, neben allen nötigen Formalitäten mit den Ämtern und den Nachbarn, folgendes geklärt sein: Ist der Grenzverlauf klar? Bestenfalls markieren Sie diesen noch vor dem Baubeginn; etwa mit Holzpflöcken. Wie tief sollten die Fundamentlöcher für die gewählte Grenzart, -Dicke und – Höhe sein? Wie groß sollten die Fundamentpfeilerabstände maximal sein? Profis empfehlen übrigens immer ein individuelles Errechnen der notwendigen Fundamenttiefe und ein Zementieren der Fundamentpfeiler.

Genauere Planungsinformationen gibt es natürlich beim Fachmann:

Das kann zum Beispiel der Baumarkt vor Ort sein. Die Mitarbeiter dort geben nicht zuletzt beim Materialkauf gerne kostenlose, individuelle und professionelle Auskunft.

Vor dem Errichten eines Zaunes oder auch einer blickdichten Holzwand ist übrigens immer erst die Genehmigung des ansässigen Bauamtes einzuholen. Und das in jedem Fall noch vor dem ersten Spatenstich…




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