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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Immergrüne Hecke

Immergrüne Hecke





Bei der Frage, wie das eigene Grundstück am besten eingefriedet werden kann, hat der Gartenbesitzer die Qual der Wahl zwischen Zaun, Mauer oder Hecke.

Hecken bieten eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, sein Reich von dem der anderen abzugrenzen. Dabei sind immergrüne Hecken eindeutig in der Favoritenrolle, da sie das ganze Jahr über Sichtschutz bieten. In der Beliebtheitsskala ganz vorne stehen Thuja-Hecken, die relativ problemlos und zügig wachsen und - bei richtigem Schnitt - einen perfekten Sichtschutz bieten. Auch Kirschlorbeer lässt sich zur immergrünen Hecke ziehen. Fichten oder Tannen als Heckenpflanzen eignen sich eher weniger, denn diese Bäume werden in freier Natur bis zu 30 m hoch und gehören in den Wald und nicht in den Garten.

Auch Eiben eignen sich zur Heckenbepflanzung, wachsen jedoch erheblich langsamer als Lebensbaum. Beide lassen sich gut stutzen und wachsen nur mäßig in die Breite, was bei schmalen Grundstücken wichtig ist. Jedoch sind auch sie vor Schädlingen nicht gefeit: In warmen Wintern breitet sich die Sitka-Fichtenlaus gern in Thuja-Hecken Epedemieartig aus und saugt die Zweige von innen heraus aus. Der Schädling wird oft zu spät entdeckt, da die Pflanze von innen heraus braun wird, außen jedoch grün und gesund aussieht. Ein regelmäßiger Kontrollblick in das Innere der Hecke ist daher ratsam.

Für kleinere, Beetabgrenzende Hecken wird sehr gern Buchs verwendet, der sich hervorragend in fast jede beliebige Form stutzen lässt, aber nur langsam wächst.

Wie hoch die Hecke werden darf und welcher Grenzabstand einzuhalten ist, ist von Bundesland zu Bundesland verschieden und sollte daher beim Bereich Gartenbau der jeweiligen Stadt- oder Gemeindeverwaltung erfragt werden.

Es empfiehlt sich, den Heckenschnitt im Juli/August vorzunehmen, wenn zum einen der Austrieb beendet ist und keine Vögel mehr in der Hecke nisten. Ein zweiter Schnitt im Herbst kann dadurch vermieden werden.

Das Spannen einer Schnur zur Anzeige der gewünschten Höhe ist sinnvoll. Beim Schnitt ist darauf zu achten, dass die Hecke unten breiter ist als oben. Nadelgehölze dürfen grundsätzlich nur bis auf noch grüne Triebe zurück geschnitten werden, da sie andernfalls - im Gegensatz zu Laubabwerfenden Hecken, denen ein Radikalschnitt nichts ausmacht - verkahlen. Aus demselben Grund müssen immergrüne Hecken auch regelmäßig gestutzt werden, da die Zweige sonst nicht dicht genug wachsen und keinen hinreichenden Sichtschutz gewähren. Kahle Stellen gerade im unteren Bereich wachsen nicht mehr zu.




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