Gärten, die im japanischen Stil angelegt sind, haben einen ganz besonderen Reiz. Sie bilden ein harmonisches Zusammenspiel von asiatischer Ästhetik und den Elementen der Natur. Zudem strahlen sie eine geheimnisvolle Ruhe und zugleich Schönheit aus. Ein Garten im japanischen Stil fordert die Sinne eines jeden Betrachters und schenkt ihm zugleich innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Im japanischen Garten können neben Bonsai-Bäumchen und bizarr wachsenden Gehölzen auch ein kleiner Bachlauf oder ein kleiner Springbrunnen einen Platz finden.
Aber wie legt man einen japanischen Garten an?
Vor der Planung sollte man sich mit dieser Thematik auseinander setzen. Im japanischen Garten findet man keine auffällig blühenden Blumen.
Der Einklang von Stein und Wasser ist das Wichtigste, da Steine das zentrale Element im japanischen Garten sind. Aus diesem Grund beginnt die Gestaltung des japanischen Gartens mit einem zentralen Stein oder Baum, dem alles untergeordnet wird. Hierauf wird die Steinsorte für die weitere Gestaltung abgestimmt und festgelegt. Im nächsten Schritt wird die Anlage der Wasserlandschaft vorgenommen. Diese kann symbolisch als trockene Kiesfläche oder mit natürlichem Wasser angelegt werden.
Im Anschluss werden die Kiesflächen, Rasen oder Pflanzenteppiche angelegt. Pro Quadratmeter benötigt man für einen Teppich bis zu 24 Pflanzen. Die Auswahl der Pflanzen hängt mit den Licht-, Platz- und Bodenverhältnissen zusammen. Die Schnittverträglichkeit der Gehölze ist Grundvoraussetzung.
Die Bonsai-Kiefer gehört zu den wichtigsten Bäumen im japanischen Garten und wird in der Regel mit dem Kübel zusammen in die Erde gepflanzt. Das verhindert, dass sie zu groß wird. Aber auch der Fächerahorn, der durch seine korallenroten Rinde oder bordeauxroten Blätter besticht, und Kirsch- und Pflaumenbäume sind hier anzutreffen.
Zu den typischen Dekorationselementen im japanischen Garten gehören unter anderem eine Brücke aus Stein oder Holz. Sie steht für die Verbindung der verschiedenen Gartenbereiche und symbolisiert die Lebensbereiche. Skulpturen, meist buddhistische Figuren, und Steinlaternen, die abends ein mildes Licht verströmen, sollten ebenfalls vorhanden sein. Aber auch Steinformationen bestehend aus drei, fünf oder sieben rohen unbehauenen Felsbrocken sollten nicht fehlen.
Eine Ruhezone sollte im japanischen Garten ebenfalls vorhanden sein. Zu diesem Punkt führen nicht nur alle Wege. Von hieraus kann man die Ruhe und die Harmonie, die der japanische Garten ausstrahlt auf sich wirken lassen und den Garten mit allen Sinnen genießen.
Sie
können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns
auf Ihre Tipps: