Eine schöne Terrasse ist ohne Zweifel ein echter Blickfang in jedem Garten. Für viele Menschen ist sie außerdem der Ersatzort für ihren jährlichen Sommerurlaub. Heutzutage entscheiden sich immer mehr Menschen, ihren Terrassenboden aus Holz zu fertigen. Aus einer unendlichen Vielfalt an Holzarten müssen solche gewählt werden, die sich für entsprechenden Einsatz im Holzbau eignen. Im Außenbereich unterliegt das Holz der Wirkung von Luftfeuchtigkeit, wechselnden Temperaturen, UV-Strahlung von der Sonne, Regen, Schnee und anderen Witterungseinflüssen.
Gerade für die Terrasse ist seit ein paar Jahren das Massaranduba sehr beliebt, das zu den Harthölzern zählt. Es zeichnet sich vor allem durch seine Härte und Witterungsbeständigkeit aus und ist zudem auch sehr einfach zu verarbeiten. Dank seinen einzigartigen Eigenschaften kann Massaranduba auch unbehandelt verlegt werden. Eine besondere Behandlung mit Ölen oder Lacken ist nicht erforderlich, weil dieses Holz von Natur aus einen Schutz gegen Fäulnis enthält.
Die Oberfläche von Massaranduba ist von Natur aus blassgelb bis rosagrau gefärbt. Das Kernholz besticht durch seine hellrote bis violettbraune Färbung. Wird das Holz völlig unbehandelt gelassen, dunkelt es mit der Zeit zu einem sehr harmonisch wirkenden rotbraun nach.
Qualitativ hochwertiges Massaranduba-Holz ist sehr langlebig, es gehört zur höchsten Dauerhaftigkeitsklasse 1 und kann bis zu 30 Jahre halten. Dadurch werden die hohen Kosten schnell relativiert, denn hier ist mit einem Preis von etwa 50 Euro für einen Holzbalken von 2 Metern Länge zu rechnen. Da die Preise aber sehr stark variieren können, empfiehlt es sich sehr, einen Preisvergleich anzustellen.
Das Massaranduba-Holz wird in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern Südamerikas abgeholzt. Allerdings ist hier der Raubbau sehr weit verbreitet, deswegen ist beim Kauf von Massaranduba unbedingt darauf zu achten, dass das Holz zertifiziert ist. Das Zertifikat garantiert, dass Massaranduba nicht im Raubbau geholzt wurde, sondern aus einem kontrollierten Holzabbau stammt.
Bei der Montage gilt es generell für alle Harthölzer, dass sie immer vorgebohrt werden müssen. Ohne Vorbohren reißen Schrauben nicht selten ab, wodurch Verbindungen nicht so fest werden. Gewählt werden sollten immer Schrauben aus rostfreiem Edelstahl (V2A). Rohes Eisen und verzinkte Materialien verursachen schwarze Rostflecke. Bei der Verlegung sollte darauf geachtet werden, dass die Unterkonstruktion der Terrasse auch aus Hartholz gefertigt wird.
Wird Weichholz für die Unterkonstruktion gewählt, kann es passieren, dass durch Schwinden unattraktive Wellen auf der Holzterrasse entstehen. Der Abstand zwischen den Dielen sollte beim Verlegen 3 mm betragen. Durch die Anpassung auf die hiesige Holzausgleichsfeuchte schwinden die Bretter noch, darum können beim größeren Abstand zu große Lücken zwischen den Holzbrettern entstehen. Durch Spanngurte oder Keile kann beim Verlegen ein leichter Verzug der Bretter ausgeglichen werden.
Starke Verschmutzungen können mit Hilfe eines harten Schrubbers und Seifenlösung entfernt werden. Besonders hartnäckige Stellen, die z.B. durch Rost verursacht wurden, können mit einer Messingdrahtbürste oder feinem Schleifpapier beseitigt werden.
Sie
können mehr Wissen zu diesem Thema beitragen? Wir freuen uns
auf Ihre Tipps: