Eine Pergola ist ein Gerüst für kletternde Gartenpflanzen. Es gibt kleine
Modelle, die lediglich aus einem Pflanzenkübel und einem Gitter bestehen, an dem
sich die Pflanzen nach oben schlängeln können. Andere wiederum sind für den
großen Garten gedacht und beinhalten zusätzlich zum Klettergerüst einen
Sonnenschutz für den Gartenbesitzer oder bestehen aus massiverem Holz, wodurch
sie dekorativ wirken. Anstatt sich selbst eine Pergola zu bauen, kaufen sich die
meisten Hobbygärtner lieber einen fertigen Pergola-Bausatz.
Am häufigsten trifft man in den heimischen Gärten die Pergola aus Holz an. Sie
gilt als klassisch und passt in die natürliche Atmosphäre des Gartens, da Holz
ebenfalls ein natürliches Material ist. Bei der Pergola aus Holz sollte man
darauf achten, dass das Holz mit schützendem Lack bearbeitet worden und richtig
geschliffen ist. Als natürlicher Rohstoff unterliegt Holz der Witterung und
anderen schädlichen Einflüssen eher als andere Materialien. Die Lackschicht
erkennt man daran, dass sich das Holz glatt anfühlt und leicht glänzt. Sie
bietet nicht nur wirksamen Schutz vor der Witterung, sondern schützt auch vor
Splittern, die man sich andernfalls bei Berührung einreißen könnte.
Deutlich witterungsbeständiger sind Modelle aus Metall. Bei der Auswahl eines
Pergola-Bausatzes aus Metallen sollte man darauf achten, ein rostfreies Material
auszuwählen. Die Pergola wird schließlich ganzjährig draußen im Garten stehen
und damit auch Feuchtigkeit durch Schnee oder Regen ausgesetzt sein. Das sollte
sie problemlos aushalten können. Wichtig ist aber auch der stabile Aufbau der
Pergola. Holz wird meist genagelt, bei Metall sind mehrere Lösungen möglich.
Bausätze, die mit Bohrlöchern für Nägel ausgeliefert werden, sind besonders
stabil und können auch schwere Kletterpflanzen problemlos halten. Bausätze, die
zusammengesteckt werden müssen, eignen sich vor allem für leichtere Pflanzen wie
Rosen, die sie nicht zu stark belasten.
Natürlich muss der Pergola-Bausatz auch zu den Pflanzen passen, die man daran
hochklettern lassen möchte. Wichtig ist zunächst der eingebaute Pflanzenkübel.
Er muss groß und tief genug sein, um den Pflanzen ein gesundes Wachstum zu
ermöglichen. Wer beispielsweise Weintrauben anbauen möchte, sollte lieber auf
eine Pergola ohne eingebauten Kübel umsteigen, da die Weinrebe viel Platz
braucht und sich in der Erde wohler fühlen wird. Zweitens muss auch das Gitter
selbst für die Pflanzen geeignet sein. Bei einem hölzernen Bausatz sind die
Stäbe des Gitters automatisch dicker, da das Material ansonsten nicht die nötige
Standfestigkeit bieten könnte. Sie eignen sich an Pflanzen, die damit wenig
Probleme haben. Andere Pflanzen werden sich allerdings mit Metallstäben wohler
fühlen, da sie das dünnere Material einfacher umschlingen können.
Wenn mit dem Pergola-Bausatz grundsätzlich alles in Ordnung ist, muss er
natürlich auch optisch gefallen und zum Stil des Gartens passen. Es gibt
Modelle, die sehr massiv wirken und in einen naturbelassenen Grünbereich passen,
während sich andere Modelle unauffällig in einen modernen Stil eingliedern.