Ein Rankpavillon ist einfach ein wunderschöner Hingucker in jedem Garten, und dazu nicht nur romantisch, sondern auch wirklich praktisch. Das wissen wir nicht erst seit gestern, wie die vielen Pavillons in ehemals hochherrschaftlichen Gärten beweisen. Üblicherweise ist ein Rankpavillon aus einem Holz- oder Metallgestell gefertigt und rund, sechs- oder achteckig geformt. Es gibt sie schon vorgefertigt zu kaufen oder sie werden nach dem Wunsch des Kunden angefertigt. Die fertigen Pavillons haben meist einen Durchmesser von nicht mehr als vier Metern.
Aber natürlich können sie so groß sein, wie der eigene Geschmack es zulässt. Eine Möglichkeit, sich einen Rankpavillon günstig und nach den eigenen Vorstellungen zu bauen, ist es, starke Pfeiler aus Metall oder Holz im Boden zu versenken, und diese dann mit Drahtseilen zu verbinden. Oder zusätzlich noch einen Pfosten in die Mitte zu setzten und diesen dann wiederum über Metallseile mit den Außenpfosten zu verbinden.
Der Boden für einen Pavillon muss eben sein, und wenn er mit Plastersteinen oder Kies belegt werden soll, muss er entsprechend vorbereitet sein. So ist gerade auch bei der Auslegung mit Kies darauf zu achten, dass man ein Vlies unter den Kies legt, damit einerseits das Wasser abfließen kann, aber andererseits kein Unkraut sprießt.
Möchte man den Rankpavillon aber auch für Gartenpartys nutzen, empfiehlt sich aus Gründen der Stabilität eher ein gepflasterter Boden, der wie üblich verlegt wird. Die Pfosten des Rankpavillons sollten auf Grund des Gewichtes der Pflanzen und der Kräfte die später, gerade auch bei Stürmen, auf ihn einwirken grundsätzlich einbetoniert werden.
Für die Bepflanzung eignen sich alle Rankgewächse, von Rosen über Wein und Hopfen bis zu Efeu. Auch hier entscheidet der Geschmack, der Standort, und nicht zuletzt auch die Zeit, in der man seinen Rankpavillon völlig begrünt haben möchte. So sorgen schnell wachsende Pflanzen natürlich schnell für eine schöne Optik, geraten aber auch genauso schnell überhand, während langsam wachsende Pflanzen wie Kletterrosen wunderschön sind, aber eben lange brauchen und auch mehr Pflege benötigen.
So kann man im Sommer unter einem Dach sitzen und trotzdem das Gefühl genießen, ganz in der freien Natur zu sein. Bringt man dann auch noch Lichtquellen wie Fackeln, Windlichter oder auch Lichterketten an, werden gerade die Abende besonders stimmungsvoll. Natürlich ist darauf zu achten, dass offene Flammen nicht zu nah an das Holzgerüst des Pavillons kommen, so er denn aus Holz ist, und auch nicht zu nah an die Pflanzen, damit diese keinen Schaden nehmen. So hat man lange Jahre Freude an einem wunderbaren individuellen Rückzugsort im eigenen Garten, ob zum Lesen eines Buches, zum Erholen nach der Gartenarbeit oder um einen Abend mit Freunden zu verbringen.
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