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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Rosenbogen

Rosenbogen





Ein Rosenbogen passt stilistisch nicht nur in Romantikgärten, er bildet auch in anderen Gartenanlagen ein natürliches Tor zu anders gestalteten Bereichen. Ursprünglich für rankende Rosen gedacht, winden sich auch andere Pflanzen gern an dieser Kletterhilfe hinauf. Die meisten davon sind Blühpflanzen, man kann den Bogen aber ebenso mit immergrünem Efeu beranken. Damit wirkt ein Garten sehr alt und geheimnisvoll, was auch daran liegt, dass Efeu keine Sonne zum Wachsen braucht und auch in dunkleren und feuchten Gartenregionen gedeiht.

In jedem Sommer locken Baumärkte und Gartencenter mit Billigangeboten im Bereich der Rosenbögen. Man tut sich meistens keinen Gefallen, wenn man sich für so eine Rankhilfe entscheidet, denn diese Modelle sind sehr einfach und leicht gearbeitet, sie halten der sommerlichen Blütenpracht einer gut gewachsenen Kletterrose nicht Stand und brechen unter ihrer Schwere zusammen.

Dabei kann auch die Pflanze schwer beschädigt werden, und jeder Gärtner kennt das Gefühl der Enttäuschung, wenn ein sorgsam gehegtes Gewächs endlich richtig gedeiht und dann über Nacht zerstört wird. Es lohnt sich hier, etwas mehr Geld zu investieren, denn ein Rosenbogen ist ja eine langfristige Anschaffung und kann nicht so einfach ausgetauscht werden, wenn er erst einmal bewachsen ist.

Es gibt sehr unterschiedliche Formen dieser Kletterbögen. Zuerst denkt man dabei an die runde Form, manche Gärten bekommen aber mehr Ausstrahlung durch einen an Baldachine erinnernden Rosenbogen. Soll der Rosenbogen den Abschluss des Gartens bilden, sind Rankgitter mit integriertem Tor eine praktische Lösung.

Ist der Bogen nicht als Durchgang gedacht, empfehlen sich Modelle mit eingefügter Sitzbank, damit man sich später unter Blütenranken ausruhen kann. Besonders schön sind Rankhilfen in Pavillonform, die zum romantischen Blumenzimmer werden, wenn sie einmal vollständig bewachsen sind.

Viele Ausführungen besitzen ins Auge fallende Schnörkel und Verzierungen. Ihre Fertigung ist aufwändiger, daher sind sie teurer. Vor dem Kauf sollte sich jeder Gartenbesitzer überlegen, welche Pflanzenart den Rosenbogen zieren soll. Ist es eine dicht wachsende, kräftige Art, wird man später nicht viel von der kunstvollen Schmiedearbeit sehen, daher kann man sich in diesem Fall eine höhere Geldinvestition sparen und ein kostengünstigeres Modell wählen. Lichter wachsende Pflanzen bekommen allerdings einen größeren Reiz, wenn filigran geschmiedete Motive durchblitzen.

Das verwendete Material ist Holz, Aluminium, Kunststoff, mit Kunststoff ummanteltes Stahlrohr oder Eisen. Bei letzterem sorgt eine spezielle Pulverbeschichtung für Witterungsbeständigkeit, Holz wird auf besondere Art imprägniert. Alle für Rosenbögen in Frage kommenden Werkstoffe zeichnen sich durch hohe Wetterfestigkeit aus, denn sie alle sollen die rankende Blume möglichst lang in ihrem Wachstum begleiten.


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