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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Staketenzaun

Staketenzaun





Zunächst soll an dieser Stelle geklärt werden, woher der ursprüngliche Gartenzaun eigentlich herstammt. Bereits in der Jungsteinzeit, als unsere Vorfahren sesshaft wurden, mussten Grundstücke geschützt werden. Besonders problematisch war in jener Zeit die hohe Anzahl an wilden Tieren, wie etwa Wildschweinen und Wölfen, welche Haustiere rissen und Ackerflächen verwüsteten. Diesem Problem musste nun Einhalt geboten werden. Realisiert wurde das ganze durch das Aufstellen von frühen Zaunformen.

In der heutigen Zeit ist ein Garten ohne Umzäunung nicht mehr vorzustellen. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass zahlreiche Formen, Farben und Varianten heute existieren.

Immer beliebter wird nun aktuell wieder der klassische, so genannte Staketenzaun.
Die hervorstechende Besonderheit bei dieser Zaunform besteht in dessen Material. Gebaut wird ein Staketenzaun nämlich ausschließlich aus Naturbelassenem Holz. Das führt nicht nur zu einem schönen optischen Effekt, sondern gliedert sich auch sehr gut in eine natürlich umliegende Landschaft ein. Häufig konnten derartige Staketenzäune auf alten Bauernhöfen angetroffen werden. Doch auch moderne Häuser, welche sich auf das Klassische besinnen wollen, nehmen auch heute wieder diese alte Form des Zaunbaus wahr.

Im Prinzip ist ein Staketenzaun eine Unterform der Lattenzäune. Hierfür werden grobe Holzbretter, welcher aus Baumstämmen gespalten werden nach oben hin zugespitzt und an eine Grundkonstruktion montiert. Durch einen gleichmäßig dichten Abstand erzeugt der Staketenzaun eine dichte Absperrung, welche unbehandelt bleibt.

Nachteil hierbei ist das langsame Ausdunkeln des Holzes. Je länger der Zaun steht und umso mehr Witterungeeinflüsse auf ihn einwirken, umso mehr verliert er seine ursprüngliche Farbgebung. Viele Menschen mögen doch gerade diesen natürlichen Effekt und vor allem den frischen Holzgeruch, welchen ein solcher Zaun verbreitet.

Das am häufigsten verwendete Holz für einen Staketenzaun stammt aus Frankreich. Genauer wird hierfür Kastanienholz verwendet. Dieses kommt in den europäischen Gefilden häufig vor und weißt darüber hinaus eine sehr gute Beständigkeit gegen Wind und Wetter auf. Auch wenn diese Hölzer unbehandelt aufgestellt werden, so halten sie aufgrund ihrer hohen Dichte doch im Schnitt zwanzig Jahre bis sie wieder erneuert werden müssen. Optisch sehr natürlich wird ein Staketenzaun auch durch Rindenreste. Dies trägt zur ursprünglichen Optik bei und lässt den Zaun noch interessanter aussehen.

Soll ein Staketenzaun aufgestellt werden, ist es notwendig alle vier bis fünf Meter Zaunpfosten aufzustellen. Zwischen diesen montiert werden nun zwei Querlatten montiert, an welchen wiederum die Staketen befestigt werden können. Halt erlangen die einzelnen Komponenten entweder durch eine herkömmliche Verschraubung oder auch Draht.

Auf Bauernhöfen wurden und werden auch heute noch Staketenzäune auch als mobile Zaunsysteme eingesetzt. Das heißt die einzelnen Zaunpfähle werden nicht im Untergrund fixiert, sondern stehen separat auf eigenen Standfüßen. Jedes einzelne Zaunmodul kann auf diese Weise je nach Notwendigkeit versetzt werden. Diese Methode kommt vor allem bei Viehhaltungen, wie etwa Schafen zum Einsatz. Wenn ein bestimmter Weideabschnitt abgefressen ist, wird der mobile Staketenzaun versetzt und die Tiere kommen wieder an frisches Gras heran.

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