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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Staudenbeet

Staudenbeet





Ein schön angelegter Garten ist nicht nur ein Hingucker für Nachbarn und Freunde, man fühlt sich in ihm auch wie im Urlaub und kann so richtig die Seele baumeln lassen. Doch vor der Ernte steht bekanntlich der Schweiß.

Jeder Garten hat eine andere Größe. In großen Gärten können weitläufige Flächen als Staudenbeet geplant werden. Aber auch in kleinen Gärten sollte man auf diese Bepflanzung nicht verzichten. Jahr für Jahr können wir uns an der Langlebigkeit dieser Pflanzen erfreuen. Auch in Vorgärten dienen diese Beete als Blickfang und dekorieren das ganze Haus.

Bevor man mit der Bepflanzung eines Staudenbeetes beginnt, muss der Boden gründlich vorbereitet werden. Unkraut sollte man unbedingt entfernen. Eine humusreiche und gelockerte Erde wäre empfehlenswert. Sind diese Vorarbeiten erledigt, muss der Boden mit einem Rechen eingeebnet werden.

Bevor die Pflanzen in die Erde kommen ist es hilfreich, die Stauden noch in den Töpfen so zu arrangieren, wie man sie im Beet haben möchte. So ergibt sich schon vorab ein Gesamteindruck und die Pflanzabstände können noch variiert werden. Vorsicht ist jedoch beim Lösen der Wurzelballen aus den Töpfen angebracht. Oft sitzen die Wurzeln fest und könnten mit einem unachtsamen Lösen beschädigt werden. Am besten die Pflanze ganz vorsichtig aus dem Topf drücken, in das Pflanzloch setzen, die Erde rundherum gut andrücken und anschließend ausgiebig gießen.

Staudenbeete sollten von den Pflanzen her so geplant werden, dass sie das ganze Jahr über etwas für das Auge bieten. Um den Garten auch im Winter mit Farbe zu versorgen, bieten sich immergrüne Gehölze wie Koniferen an. Die weiteren Pflanzen sollten nach Blühzeit und Größe ausgesucht werden.

So kann das ganze Jahr über ein abwechselndes Farbspiel erfolgen. In der Anordnung sollten die hohen Pflanzen hinten im Staudenbeet stehen, die kleinsten vorne. Auch Bodendecker in der ersten Reihe empfehlen sich. Sie haben gleich mehrere Vorteile. Zum einen verdrängen sie das Unkraut und zum anderen haben viele Sorten unzählige bunte Blüten, die einen ganz besonderen Reiz versprühen.

Probieren Sie es doch einmal mit folgender Konstellation für ein schönes Staudenbeet: Zuerst odnen Sie die verschiedenen Stauden in schmale Längsstreifen hintereinander an. Ganz vorne im Beet macht sich die Katzenminze sehr schön.

In der Mitte sollten dann die höheren Stauden stehen. Lange blühend ist beispielsweise die Sibirische Buschaster. Für unermüdliche Blühfreude sorgt die Unterbringung der Spornblume. Zu ihr passt wiederum das allseits beliebte Mädchenauge. In Kombination mit Buschmalve und Rutenhirse hat man ein lange blühendes, prächtiges Staudenbeet.


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