Eine Terrasse lässt sich durch die Wahl der Platten optisch
sehr ansprechend gestalten. Trotzdem sollte dabei nicht auf eine
entsprechende Pflanzenvielfalt verzichtet werden, denn eine rein aus
Steinen bestehende Terrasse wirkt alles andere als naturnahe und
einladend. Gerade bei älteren Terrassen lässt sich deshalb eine sehr
große Wirkung erzielen, wenn man beschädigte bzw. zerbrochene Platten
entfernt und den daraufhin entstehenden Platz für eine Bepflanzung
nutzt.
So gehen Sie bei der Terrassenbepflanzung vor:
1.) Entfernung des Mörtels
Mit einem großen Schraubenzieher oder – noch besser
– mit einem Meißel entfernen Sie zunächst den alten Mörtel und das
Moos, welches sich zwischen den Platten befindet. Die Platte lässt sich
am besten mit Hilfe eines Spaten herausheben. Setzen Sie dafür tief an
der Unterkante der Platte an.
2.) Vorbereitung des Bodens
Entfernen Sie den gesamten Schutt, welches sich unter der
Platte befindet. Im nächsten Schritt wird die Erde gelockert. Zur
Lockerung verwenden Sie am besten einen Rechen. Von der alten Erde
sollten Sie möglichst alles entfernen und dann gute Erdeerde
nachschütten. Diese Erde sollten im besten Fall mit Kompost vermischt
sein.
3.) Pflanzenauswahl
Zur Bepflanzung der freigewordenen Terrassenstelle sollten
Sie nur jene Gewächse verwenden, welche auch auf diesem kleinen zur
Verfügung stehenden Raum gedeihen. Sehr angenehm wirken hier
Duftpflanzen. Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Pflanztiefe
einhalten.
Tipp:
Bedenken Sie, dass der Boden unterhalb der Terrasse kaum
Nährstoffe enthält. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert neben dem
Kompost auch noch etwas Volldünger in die Erde zu mischen. In den
Sommermonaten werden auf der Terrasse sehr hohe Temperaturen erreicht,
weshalb Sie eine gründliche Bewässerung nicht vergessen sollten. Um den
Wuchs zu begrenzen, sollten die Pflanzen darüber hinaus regelmäßig
zurechtgeschnitten werden.