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Gartengemeinschaft - Gartengestaltung - Terrassensteine

Terrassensteine





Wer eine Terrasse plant, wird überrascht feststellen, wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, diese zu gestalten. Lässt man das Holz einmal außen vor, gibt es hunderte verschiedene Arten der Pflasterung oder Steinlegung. So kann man sich seine Terrasse mit Flusskieseln in den unterschiedlichsten Farben auslegen, Pflastern in Grau, Schwarz, Weiß oder Bunt, mit Muster und, und, und.

Die Möglichkeiten sind unzählig. Möchte man seine Terrasse pflastern, hat man einiges an Arbeit vor sich, die aber mit dem richtigen Gerät auch Laien gut gelingen wird und lange für eine schöne Fläche sorgt.

Zu allererst muss der Boden natürlich eben sein und verdichtet werden, damit die Tragschicht aufgebracht werden kann. Eben, aber dennoch mit einem Gefälle von ca. 2% weg von der Hauswand. Dies ist deshalb wichtig damit, so dass Wasser später nicht an die Wand und ins Haus läuft, sondern in den Garten oder einen Auffang.

Die Tragschicht trägt nicht nur den späteren Belag, sondern ist auch unabdingbar als Frostschutz. Die Unterbauschicht sollte bei einer normalen Terrasse 40 cm dick sein und etwas über die eigentliche Terrassenbreite hinausgehen. Danach wird entweder Sand oder Split als Pflasterbett aufgetragen, der „leer“ abgezogen wird. Dies bedeutet, dass das Pflasterbett mit den verlegten Steinen 1 cm höher liegt, als es abschließend sein soll.

Beim Verlegen der Steine arbeitet man vor sich her, damit die glatt gezogene Fläche nicht betreten wird und man muss eine Fuge von 3 – 5 mm zwischen den Steinen lassen. Diesen Abstand sowie das gerade verlegen der Steine, sollte man regelmäßig kontrollieren, entweder mit Schnüren oder mit Messlatten.

Danach wird das Fugenmaterial eingebracht, wenn nötig auch mehrfach und mit Wasser eingeschlämmt. Ganz zum Schluss wird dann alles nochmals verdichtet und die Terrasse ist fertig. Eventuell muss man nach dem letzten Abrütteln die Fugen nochmals auffüllen. Denn die Steine gehen durch die Fugendämmung erst den Verbund mit den Nachbarsteinen ein und werden eine sichere Trittfläche.

Das Ausrichten einer Kies-Terrasse ist natürlich wesentlich leichter, hierfür muss nur der Untergrund eben und verdichtet sein, ein Vlies als Unkrautschutz ausgelegt werden und danach der gewünschte Kies verteilt werden. Kies ist zwar auf Wegen gern gesehen, aber nicht auf Terrassen aus nahe liegenden Gründen wie das Aufstellen von Tischen, Stühlen, Blumentöpfen usw.

Natürlich kann man seine eigene Terrasse so gestalten, wie man es möchte, sollte aber doch einige Punkte beachten. Zum Beispiel, ob die spätere Optik der Terrasse zum Haus passt, ob man durch ein wildes Muster zu viel Unruhe hineinbringt, ob kleine Steine eine Fläche größer wirken lassen, ob man verschiedene Materialien und Muster mixen möchte und vieles andere mehr. Denn natürlich möchte man nicht jedes Jahr eine neue Terrasse errichten, weil man sich doch schneller satt gesehen hat, als man dachte.


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