Ein bisschen Urlaub, und das jederzeit zwischendurch zuhause
erlebbar, ist nicht nur ein Traum, sondern kann durchaus schnell zur
Realität werden, und zwar durch einen Wintergarten Anbau.
Beliebte Materialien für Wintergärten sind Aluminium,
Stahl, Kunststoff und Holz, neben dem obligatorischen Glas.
Holz wird überwiegend verwendet, wenn es sich bei dem
Wintergarten Anbau um einen zusätzlichen Wohnraum oder das
komplette Wohnzimmer handeln soll. Aluminium und Stahl werden oftmals
verwendet, wenn durch den Wintergarten eine kleine
Zusatzfläche geschaffen werden soll, die überwiegend
Aufzucht und Abstellung von Pflanzen dient. Kunststoff bietet sich
nicht unbedingt an, wenn der Anbau eines sehr großen
Wintergartens beabsichtigt wird. Allein schon der Gedanke, dass auch
das Dach eines Wintergartens mitunter sehr schwere Schneemassen tragen
muss, beantwortet die Frage nach dem Warum.
Da ein Wintergarten Anbau keine „billig“ zu
realisierende Idee ist, jedoch für viele Jahre Nutzen bringen
soll, ist es ratsam, nicht allzu sparsam zu sein, sondern lieber ein
paar Euro mehr zu investieren, dafür aber meist
unvergleichlich höheren Komfort genießen zu
können.
Ein Wintergarten Anbau ist neben möglicherweise
erforderlichen, städtischen Bau- oder sonstigen Genehmigungen
auch eine finanzielle Frage. Insofern sollte ein solches Unterfangen
sehr gut geplant und mit einem zuverlässigen Partner
durchgeführt werden. Je sorgfältiger die Planung im
Vorfeld ist, desto größer wird im Nachhinein der
Wohlfühlfaktor sein.
Die Möglichkeit, so genannte Bausätze zu erwerben, um
den Wintergarten Anbau in Eigenregie durchzuführen, sollten
nicht nur an der tatsächlich vorhandenen, eigenen
handwerklichen Kompetenz realistisch gemessen werden, sondern es sollte
auch unbedingt vorab die Frage geklärt werden, inwiefern
Gewährleistungen und Garantien auf Materialien und generell
auf die Haltbarkeit Bestand haben, wenn der Wintergarten nicht vom
Lieferer, sondern in Eigenarbeit gebaut wird. Schnell kommt es im Falle
von Schwierigkeiten zu der Behauptung, der Erbauer habe Fehler gemacht
und damit die Gewährleistung verwirkt.
Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch sehr teuer
werden. Es kostet nicht nur eine Menge Nerven, sondern auch viel Geld,
dann notwendige Reparaturen, bis hin zum Neubau des Wintergartens,
durchzuführen bzw. fachmännisch durchführen
zu lassen.
Der Hauch dieses fast unvergleichlichen, südlichen
Flairs in einem Wintergarten Anbau hat leider nicht immer nur Vorteile,
sondern möglicherweise auch Nachteile. Wenn zum Beispiel
tatsächlich mal ein richtig sonnenreicher Sommer stattfindet,
kann ein Wintergarten leicht so überhitzt werden, dass an ein
Wohlfühlen überhaupt nicht zu denken ist.
Dem entsprechend bietet es sich an, dieses Kleinod entsprechend zu
belüften. Hierbei muss es sich nicht gleich um teure
Klimaanlagen handeln, die mitunter Lautstark arbeiten, sondern eine
automatische Lüftungsanlage, zum Beispiel mit
Feuchtigkeitsfühler und Thermostat versehen, kann hier
wirkungsvoll Abhilfe schaffen. Für Allergiker sind diese
Anlagen mit entsprechenden Filtern erhältlich.
Und wenn die Sonne in kälteren Jahreszeiten auf das Glasdach
des Wintergartens scheint, kann sogar mittels Energieumwandlung ein
angenehmer Heiz- und Luftbefeuchtungs-Effekt für das
übrige Haus erzielt werden. Einfache,
großflächige Öffnungs-Elemente
können jedoch auch schon Abhilfe bei zu extremer
Wärmebildung schaffen.
Diese Öffnungs-Elemente können sich wohl in den
Seitenwänden als auch im Dach befinden. Ein eingebauter
Wetterfühler kann dafür sorgen, dass sich das Dach
bei beginnendem Regen sofort schließt. Dieser Mechanismus
bietet sich insbesondere an, wenn beabsichtigt ist, ein
Öffnungs-Element im Dach des Öfteren offen stehen zu
lassen. Denn das Gießen der im Wintergarten Anbau
befindlichen Pflanzen sollte man schon noch selbst übernehmen.
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