Wintergärten sind beliebt bei Eigenheimbesitzern.
Preislich gesehen gibt es natürlich nach oben fast keine
Grenzen bei einer derartigen Konstruktion. Bedingt durch die hohe
Qualität der verwendeten Systeme und Materialien, kann ein
Wintergarten schnell in den Bereich der 10.000 Euro und
darüber gelangen.
Dabei ist eine hohe Qualität der Materialien oberste
Priorität. Immerhin muss der Wintergarten sehr gut gegen
Wärmeverlust isoliert sein und gleichzeitig so viel Tageslicht
wie möglich in den Wohnraum bringen. Doch auch andere Faktoren
können sich schnell finanziell bemerkbar machen. Worauf nun
speziell bei Wintergärten zu achten ist, soll dieser Artikel
im Ansatz erklären.
Zunächst besteht einmal die Frage der
Belüftung. Ein Wintergarten muss mit frischer Luft versorgt
werden auch wenn er die meiste Zeit im Jahr vollständig
geschlossen ist. Hierzu existieren zwei gängige Methoden.
Die erste ist die der natürlichen Belüftung. Diese
macht sich die Schwerkraft zu Nutze. Erwärmte Luft wird durch
oben liegende Öffnungen abgegeben und kalte Luft kann
automatisch nachströmen. Bei der mechanischen Lüftung
werden kleinere Öffnungen für die Zuluft
benötigt. Durch einen entsprechenden Motor wird dann die
Frischluft nach innen gesaugt.
Ein weiterer sinnvoller Punkt in der Wintergartenkonzeption
ist die Einstellung einer automatischen Steuerungsanlage. Diese sorgt
dafür, dass sich der Wintergarten im Sommer nicht zu stark
aufheizt und im Winter nicht zu stark auskühlt.
Hierfür werden entsprechende Automatisierungen des
Sonnenschutz-, wie auch des Belüftungssystems vorgenommen.
Eine sicherlich nicht ganz preiswerte, jedoch durchaus zu empfehlende
Investition für einen Wintergarten.
Ebenfalls bedacht sollte die Art der Beschattung sein. Um zu
verhindern, dass sich die Sonne zu stark bemerkbar macht, sind
Außenrollos oder Jalousien durchaus als sinnvoll zu
beurteilen. Sie sorgen für eine entsprechende Lichtbrechung
und verhindern auf diese Weise ein zu starkes Aufheizen. Durch die
großen Glasfronten, welche meist nach Süden und
Ostern ausgerichtet sind, werden große Mengen an
Sonnenenergie absorbiert. Diese kann zwar teilweise auch wieder
abgeleitet werden, ist jedoch dennoch durch Beschattung in gewissem
Maße kontrollierbar.
Eine kostenintensivere Variante ist die der technischen
Beschattung. Mittels entsprechender Messinstrumente, wie Hygrometer und
Thermometer, kann eine automatische Steuerung die Beschattung
selbstständig übernehmen. Auch eine Steuerung
über eine programmierbare Zeitschaltuhr ist hier
möglich.
Die natürlich schönste Art der Beschattung ist durch
Bäume und Rankenpflanzen. Deren Schattenspendende Phase ist
natürlich im Frühling und Sommer. Daher sind Pflanzen
hervorragend für die Außenbeschattung geeignet. Im
Winter wiederum lassen sie das Sonnenlicht wieder durch ihre kahlen
Äste blitzen.
Der wohl prägnanteste bautechnische Faktor eines Wintergartens
ist die Verglasung. So genannte Funktionsgläser schaffen
jedoch Abhilfe gegen zu schnelles Abkühlen. Diese
bedürfen zwar einer Öfteren Lüftung, jedoch
ist dies sehr viel angenehmer, als eine unnötig
große Heizleistung aufbringen zu müssen.
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