Wenn der Frühling erwacht und die ersten warmen
Sonnenstrahlen Krokusse und Co. aus ihrem Versteck locken, dann kreisen
die Gedanken eines jeden Campers bereits schon um den bevorstehenden
Sommerurlaub. Mit dem Paradies vor Augen, die Füße von sich zu
strecken, mit Familie und Freunden bis in die späten Abendstunden
zusammensitzen, die Seele baumeln lassen.
Der Duft von frischem Grillfleisch wird in diesem Augenblick
fast greifbar. Das Einzige, was dieser wunderbaren Vorstellung
plötzlich eine unschöne Note verleiht: Die Erinnerungen an das Desaster
im letzten Jahr. Der eingeklemmte Finger, der wackelige Klappsessel,
der zerborstene Liegestuhl und das jähe Ende eines reichlich gedeckten
Tisches. Und plötzlich steht fest: Neue Campingmöbel müssen her!
Aber wie vermeide ich, das sich so etwas noch einmal
wiederholt?
Die vielseitigen Angebote für Campingmöbel und Zubehör
flattern schon ab März in unzähliger Weise in die Briefkästen. Der
Discounter glänzt mit Tiefpreisen für No-Name-Produkte, der Fachmarkt
lockt mit Qualitätsware und der Baumarkt schließt sich beiden an.
Aber was ist nun das Richtige?
Grundsätzlich gilt: Nicht immer ist günstig auch gleich die
bessere Variante, denn besonders im Campingbereich macht sich gute
Qualität auf Dauer bezahlt. Schlecht verarbeitete Schweißnähte,
niederwertiges Material und rissiger Stoff führen oft zu bösen
Überraschungen, die im schlimmsten Fall sogar zu ernsthaften
Verletzungen führen können. Deshalb gilt auch beim Kauf von
Campingmöbeln: Unbedingt auf das TÜV-Prüfsiegel achten.
Aber auch ein TÜV-Prüfsiegel schütz nicht vor qualitativen
Fehlentscheidungen. Die Qualitätsfrage kommt meist dann erst richtig
zur Geltung, wenn die Möbel sich ihren ersten Belastungstest - die
Campingausflüge - unterziehen müssen. Neben Liegen, Sitzen und
Schieben, kommt auch das stetige Auf- und Abbauen, direkte
Sonneneinstrahlung und natürlich Wind und Wetter im Allgemeinen hinzu.
Faktoren, die das Material fordern und den Campingstuhl letztendlich zu
dem machen, was er ist: Entweder das robuste und qualitativ gute
Möbelstück, oder aber das ausgebleichte und brüchige Etwas, was
jegliches Vertrauen auf sicheren Halt verloren hat.
Die Idealen Campingmöbel sind leicht, handlich, unkompliziert
und lassen sich schnell verstauen. Die Bezüge stabil und
strapazierfähig - das alles spricht für gute Qualität und Qualität hat
stets ihren Preis. Wer es aber ganz genau wissen will, der scheut es
nicht, den Campingstuhl vor dem Kauf auf Herz und Nieren zu prüfen. In
gut sortierten Fachgeschäften, sowie auch in Baumärkten, sollte es
möglich sein, das Ausstellungsstück auf Komfort und Stabilität zu
testen. Probeliegen, Probesitzen und somit selbst erfühlen, ob das
Möbelstück es wert ist, mit auf eine Campingreise zu gehen.
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