Wenn die Sommersonne lacht, die Bienen summen und uns ein
kleines Paradies in duftender Hülle und Fülle entgegen blüht, dann ist
der perfekte Moment gekommen, um ein klein wenig Muße zu tanken. Sich
zurückzulehnen und den Augenblick genießen - natürlich in der
Sitzgruppe im eigenen Garten.
Wenn man sie jedoch noch nicht hat, dann sollte man bei der
Anschaffung dennoch nichts dem Zufall überlassen. Es ist das zweite
Wohnzimmer unter freiem Himmel und somit ein Ort, an dem das Wohlfühlen
an erster Stelle steht. Und deshalb gilt in erster Linie zu klären,
welche Sitzgruppe überhaupt zu mir und meinem Garten passt? Welche
Ansprüche stelle ich an das Material und welchen Zweck soll es
erfüllen?
Sitzgruppen sind, wenn sie ungeschützt stehen, regelmäßig
Sonne, Wind und Wetter ausgesetzt. Faktoren, die das Material stark
beanspruchen und somit sollte beim Kauf besonders auf hohe
Wetterbeständigkeit geachtet werden.
Die Sitzgruppe aus Kunststoff ist - gerade wegen ihrer hohen
Wetterbeständigkeit - auch heute noch der Klassiker und in vielen
Gärten zu finden. Die unzähligen Angebote reichen hierbei von den
verschiedensten Farben und Formen, über zweckmäßig und günstig, bis hin
zur extravaganten Qualitätsware. Doch auch bei Kunststoffmöbeln ist die
Gefahr groß, dass die Freude nicht lange anhält. Mangelnde
Lichtbeständigkeit und schlechtes Material können das Paradies im
Garten zu einer großen Enttäuschung werden lassen. Wer also auf
Langlebigkeit bei seiner Sitzgruppe aus Kunststoff besteht, dem bleibt
auf lange Sicht der Griff zur Qualitätsware nicht erspart.
Eine ansehnliche und gern verwendete Alternative zu
Kunststoff, sind Sitzgruppen aus Metall. Aluminium, Gusseisen, oder
Eisen mit Kunststoffbeschichtung. Nicht nur witterungsbeständig und
stabil, sondern auch edel und oftmals mit einem Hauch des Nostalgischen
versehen - ein echter Blickfang im paradiesischen Garten. Doch auch
hier gibt es Nachteile: Sie sind oftmals schwer und klobig, kleinste
Beschädigungen der Beschichtung führen zu Rost und unschönen Flecken.
Der heutige Trend geht jedoch immer mehr zu der
natürlichen
Langzeitlösung, die nicht nur optisch dem Garten angepasst ist.
Sitzgruppen aus Echtholz überzeugen mit ihrer langen Lebensdauer -
intensive Pflege natürlich vorausgesetzt. Bei Sitzgruppen aus
Heimathölzern, wie Kiefer und Lärche, benötigt es eine besonders
intensive Pflege, da selbst druckimprägniertes Material mit den Jahren
rissig werden kann und somit der Schutz des Holzes nicht mehr
ausreichend gegeben ist - also: Hin und wieder den Pinsel in die Hand
nehmen und mit Holzschutzmitteln nachhelfen.
Bei Möbeln aus Tropenholz, wie z.B. Mahagoni und Teak, ist
dieses Problem nicht mehr gegeben, da diese Hölzer so widerstandsfähig
sind, dass sie jedes Wetter überstehen und lediglich einmal im Jahr mit
Pflegeöl behandelt werden sollten, damit das Holz seine edle Optik
nicht verliert.