Die Hauptsaison für Gartenfackeln ist sicherlich der Sommer
mit seinen langen, im Freien verbrachten Abenden. In den anderen
Jahreszeiten können diese natürlichen Lichtquellen aber auch schöne
Effekte im Garten setzen. Sie weisen späten Heimkehrern den Weg. Aus
warmen Stuben heraus sind diese darüber hinaus ein reizvoller Anblick.
Allerdings sollte man eine Gartenfackel niemals längere Zeit
unbeaufsichtigt lassen, denn offenes Feuer birgt immer die Gefahr eines
ausbrechenden Brandes in sich. Vor dem Entzünden muss sorgfältig darauf
geachtet werden, dass keine brennbaren Gegenständen oder Bepflanzungen
in unmittelbarer Nähe sind.
Der Handel verfügt über ein großes Angebot an diesen
gemütlichen Lichtspendern. Auch wenn man nicht über einen Grünstreifen
verfügt, gibt es für Balkon und Terrasse Tischfackeln, die keinen
eigenen Platz beanspruchen. Mit Lampenöl betrieben, haben sie einer
Kerze gegenüber den Vorteil, dass sie auch an windigen Abenden ihr
Licht verstreuen.
Üblicherweise können Gartenfackeln einfach beliebig in die
Erde gesteckt werden. Für großflächige Terrassen mit gepflastertem
Untergrund kann man auf Modelle mit Standfuß zurückgreifen, um in den
Genuss des wildromantischen Lichts zu kommen.
Die meisten Gartenfackeln funktionieren unter Beigabe von
Lampenöl, obwohl für eine Gartenparty oft Wachstuchfackeln zum Einsatz
kommen. Sie sind preiswert und in allen Farben erhältlich; im Garten
verteilt, unterstützen sie die fröhliche Feierstimmung. Ihre Brenndauer
beträgt je nach Luftbewegung circa ein bis zwei Stunden.
Ebenso beliebt bei Freiluftpartys sind Bambusfackeln, mit
Petroleum betrieben, sorgen sie etwas länger für Helligkeit. Sollen
elegantere Akzente mit einer Gartenfackel gesetzt werden, muss man
etwas mehr Geld investieren. Als Gegenleistung bekommt man aber
langlebige, formschöne Fackeln in teilweise sehr exklusivem Design.
Alle sind nachfüllbar, ohnehin brennen einige von ihnen mit
einer Füllung schon 6 bis 8 Stunden. Als Material wird Edelstahl,
Kupfer und Nickel eingesetzt, auch Kombinationen mit Holz ergeben
reizvolle Ausführungen. Sie benötigen Lampenöl oder Brenngel, um
erstrahlen zu können, es gibt aber auch die Möglichkeit, durch
Gaskartuschen betriebene Gartenfackeln zu erwerben.
Besonders in der Vorweihnachtszeit sieht man diese Art von
Fackeln oft vor Geschäften und Hauseingängen. Die jüngste
Errungenschaft sind mit Bio Gel betriebene Fackeln. Sie verbrennen ohne
Rückstände und schonen so die Umwelt. Da sie außerdem gut aussehen,
werden sie bei steigendem Umweltbewusstsein zu einer immer größeren
Konkurrenz.