Mit einem großen, schnell zu errichtenden
Gartenzelt besteht die
Möglichkeit, Festivitäten aus dem Haus ins Freie zu verlagern
und dennoch vor Wind, Regen oder zu starker Sonneneinstrahlung
geschützt zu bleiben. Natürlich kann ein Gartenzelt auch
für andere Zwecke eingesetzt werden und nicht nur als
Veranstaltungsort für Feierlichkeiten dienen. So kann ein
Gartenzelt auch als Lagerstätte für Gartenmöbel dienen,
oder ausgestattet mit Seitenwänden und einem
Fußboden z.B. in Form einer Gummiplane, Holzbohlen oder
eines Rollteppichs durchaus auch als vorübergehendes
Schlafquartier für Übernachtungsgäste, während der
Sommermonate herhalten.
Gartenzelte gibt es heutzutage in einer Vielzahl aus
Herstellungsmaterialen und in jeder erdenklichen Größe und
Form. Vorbei sind die Zeiten, als Gartenzelte nur aus muffigen
Gummiplanen bestanden und einen üblen Geruch verbreiteten, der
einen längeren Aufenthalt in kleineren Zelten zur Qual werden
ließ.
Mittlerweile werden Zeltplanen aus geruchsneutralen Stoffen
hergestellt. Sei es einfache Plastikplanen, die häufig bei
günstigen Gartenzelten aus dem Baumarkt mitgeliefert werden, oder
aber schöne, wasserabweisende und sehr robuste Planen aus wind-
und wettererprobten Segeltüchern. Auch bei der Form ist man nicht
mehr auf ein Spitzdach beschränkt. Gartenzelte gibt es in jeder
erdenklichen Bauart, ob beispielsweise mit Rund- oder Pultdach –
der einfach zusammenzubauenden Rahmenkonstruktion sind keine Grenzen
gesetzt.
Häufig werden zusammensteckbare, pulverbeschichtete
Aluminiumrohre
oder Elemente aus biegsamen Fiberglas bzw. Holz als Zeltgestänge
verwendet. Zudem sind viele Gartenzelte beliebig erweiterbar und
können somit auch der zu erwartenden Gästezahl bei einer
Gartenparty individuell angepasst werden. Somit ist der limitierende
Faktor bei der Gartenzeltgröße nur die Ausdehnung des
eigenen Grundstücks.
Bei der Wahl eines Gartenzeltes sollte darauf geachtet
werden, dass die
Seitenwände bei Bedarf entweder hochgerollt oder abgenommen werden
können. Gerade bei sommerlicher Hitze und großer
Personenanzahl, können sich im Zelt sehr hohe Temperaturen
entwickeln, denen man so entgegenwirken kann. Schön sind auch
Seitenwände mit „Fenstern“. Oftmals kann man auch
diese über einen Reißverschluss öffnen und somit
für Frischluft sorgen, ohne die komplette Seitenwand hochzurollen.
Neben der einfachen Montage, die heutzutage bei
kleineren Zelten auch
von nur einer einzigen Person problemlos durchgeführt werden kann,
sollte das Gartenzelt zwingend gut befestigt werden, damit es bei
Windböen nicht umgerissen wird. In der Regel erfolgt dies durch
Spannseile und Heringe, die in die Erde geschlagen werden.
Bei Sturm sollte aber das Zelt unbedingt demontiert werden,
da sonst
die Gefahr der Zerstörung des Zeltes besteht. Insbesondere
größere Gartenzelte sind aufgrund der großen
Angriffsfläche alles andere als sturmsicher. Ausgestattet mit
einer Heizung, einem robusten Fußboden und einer
zusätzlichen gummierten Außenschutzplane, kann ein
Gartenzelt sogar im Winter als Aufenthaltsort genutzt werden.
Allerdings dürfe dieser Aufwand für private Zwecke etwas
übertrieben erscheinen.