Es gibt nichts Schöneres, als an einem Sommertag im
Schatten eines Baumes oder eines großen Sonnenschirmes in
einer Hängematte zu liegen. Entspannt dösend dem
Geschwirre der Bienen und Hummeln zuzuhören, den feinen Duft
der Sommerblumen einzuatmen und sich dem leichten Leben hinzugeben.
Der hektische Alltag verlangsamt sich während des Sommers,
wenn man das Leben nach draußen in den Garten, auf die
Terrasse, auf den Balkon ausweiten kann. Gartenmöbel gewinnen
dann an Bedeutung, besonders Hängematten erfreuen sich seit
einigen Jahren an großer Beliebtheit.
Wenn der zweite Baum im Garten als Hängevorrichtung
für eine Hängematte fehlt, wird man gerne auf die
unterstützende Hilfe eines Hängemattengestells
zurückgreifen, damit kann man die Annehmlichkeit eine
Hängematte auch ohne starken Baumstamm mitten auf dem Rasen,
auf der Terrasse, oder auf dem Balkon genießen.
Ein Hängemattenständer eignet sich gut für
große Matten, die meisten haben eine
Kettenaufhängung für die Längsverstellung
und bieten eine maximale Tragkraft von 200 kg. Sie lassen sich ganz
einfach mit ein paar Verschraubungen oder durch Zusammenstecken
aufbauen. Hängemattengestelle brauchen wenig Wartung und
lassen sich während der kalten Jahreszeit leicht und Platz
sparend verstauen.
Für stabile Hängemattengestelle im
Außenbereich kann man Materialien wie Alu, Stahl oder Holz
wählen. Alte Holzgestelle für Hängematten
erfordern lediglich einer Neuimprägnierung vor Saison Beginn,
während für die Metallgestelle eine Reinigung mit dem
Wasser aus dem Gartenschlauch ausreicht, um sie wie neu ausschauen zu
lassen und sauber zu bekommen.
Es gibt Gestelle die mit Plastik überzogen sind.
Diese Modelle gibt es in den verschiedensten Farben wie z.B. in
Weiß, Braun, Grün, Grau, Sand. Das modifizierte
Plastik bleicht nicht aus, auch muss es nicht gestrichen werden, es ist
für alle Arten von Wetter geeignet, für Temperaturen
unter 0°, wie für sengende Hitze, es widersteht
feuchten oder trockenen Klima. Die Formen der
Hängemattenständer und der
Aufhängevorrichtungen ermöglichen die
Aufhängung unterschiedlichster Hängematten.
Am zweckdienlichsten sind Metallgestelle, die sich in Länge
und Höhe verstellen lassen. Das Gestell ist so zu adjustieren,
dass die Hängematte immer schön bauchig
durchhängt, um für das Liegen in der Matte den besten
Komfort zu geben. Die durchschnittliche Aufhängeweite von
Hängematten und Hängemattengestelle beträgt
ca. 300 bis 350 cm.
Die Höhe der Gestelle liegt bei 100 cm, die Breite der
Standfüße ebenso bei 100 cm. Das Gewicht des
Gestelles hängt vom Material ab und bewegt sich zwischen 15
und 20 kg. Einpersonenhängemattengestelle sollten eine
Mindestbelastbarkeit von 120 kg aufweisen.
Hängematten ohne Spreizstock sind auf alle Fälle
bequemer und sicherer als Stabhängematten, gewebte Matten sind
besser als geflochtene, Gestelle mit niederer Aufhängung sind
besser als mit hoher, der Abstand der Gestellaufhängepunkte
soll zwischen 80 – 90 % der
Hängemattengesamtlänge betragen. Der niedrigste Punkt
der Hängematte soll nicht mehr als 20 bis 40 cm über
dem Boden sein, damit das Einsteigen in die Hängematte leicht
fällt.
Ein Abschlusstipp: wenn man in die Aufhängungsseile
oder –ketten des Gestelles Spiralfedern integriert, schwingt
die Hängematte weicher und sanfter und das Entspannungs- und
Losgelöstgefühl ist intensiver.
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