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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Acer Palmatum

Acer Palmatum





Diese äußerst schöne und attraktive Baumart stammt ursprünglich aus Japan und Korea. Dort wachsen die Bäume bis zu 10 Metern hoch. Die entsprechenden klimatischen Bedingungen sind allerdings in unseren Breitengraden nicht gegeben. Aber gerade die geringe Wuchshöhe und das sehr langsame Wachstum sind ein weiteres Argument, um diese Baumart in die Gartengestaltung mit einzubeziehen.

Das Hauptargument ist aber sicherlich die dekorative Wirkung. Die farbige Leuchtkraft der Blätter und der herbstliche Farbwechsel, sind einzigartig. Nicht umsonst erfreut sich diese Art wachsender Beliebtheit. Sie wird sogar als Bonsai in der Wohngestaltung verwendet und ist ein Muss in jedem Japanischem Garten. Es gibt inzwischen hunderte verschiedener Züchtungen. Sie unterscheiden sich in der Zahl der Blattfinger, Färbung, Zeitpunkt der Färbung und Schlitzung der Blätter. Durch seine dekorative Wirkung bietet er sich an, ihn einzeln als Blickfang z.B. in Steingärten oder an Wasserläufe und Teiche zu setzen. Die kleineren Sorten, welche der Handel in Kübeln anbietet, sind ideal für kleinere Gärten oder Terrassen.

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig, nicht zu windig sein. Auch die zu erwartende Breite sollte berücksichtigt werden. Faustregel ist: je feiner die Schlitzung der Blätter um so langsamer das Wachstum. Der japanische Fächerahorn mag am liebsten sandigen Lehmboden. Er gedeiht aber auch gut in anderen Böden. Wichtig ist das Staunässe vermieden wird. Besonders pflegeintensiv ist er nicht. Da er auch als Bonsai angeboten wird, ist auch gegen Schneiden nichts einzuwenden. Nach dem Rückschnitt auf junge Seitentriebe sollte man immer etwas zum Wundverschluss auftragen.

Dringend erforderlich ist ein Rückschnitt bei einer eventuellen Pilzinfektion. Diese zeigt sich erstmals durch Austrocknung der Blattspitzen, welche später auch auf die Äste übergreift. Spritzmittel gegen diese Krankheit gibt es nicht. Nur ein radikaler Rückschnitt mit einer desinfizierten Schere, bis ins gesunde Holz hinein, können dann den Baum noch retten.
Aber Vorsicht. Auch durch Nachtfröste oder einen zu windigen Standort, kann es zum Austrocknen der Blattspitzen kommen. Davon wird er sich aber schnell wieder erholen.

Wesentlich frostanfälliger als der rote Schlitzahorn ist der Japanische Goldahorn. Bei eventuellen Nachtfrösten im Mai sollte man ihn mit einer Plane abdecken. Der japanische Ahorn hat weit ausladende, fächerartig wachsende Zweige. Um einen sicheren Stand des Baumes zu gewährleisten, muss auch im Boden, in der Breite genügend Platz sein. Dann kann er seine Wurzeln frei entfalten.

Beim Kauf sollte auf kräftige Wurzelballen und Blätter geachtet werden. Gepflanzt werden kann er von November bis ins Frühjahr, als Wurzel- oder Ballenware. Der Ballen sollte vor Frost geschützt sein. Bei Erwerb in Pflanzcontainern ist eine ganzjährige Setzung möglich.
Bei richtiger Standortwahl, nicht zu alkalischem Boden, Schutz vor Staunässe und Kauf von gesunden und kräftigen Pflanzen, wird er jeden Gartenbesitzer von April bis zur Herbstlaubfärbung im Oktober, mit seinem Anblick erfreuen.


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