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Gartengemeinschaft - Gartenpflanzen - Azalee überwintern

Azalee überwintern





Azaleen, eine Sorte des Rhododendron, sind immergrüne Pflanzen mit verschiedenfarbigen Blüten. Aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Größe werden sie vor allem als Topfpflanzen im Zimmer, auf dem Balkon oder der Terrasse gehalten. Die meisten europäischen Zimmerazaleen sind chinesischer oder japanischer Herkunft. Blühen kann sie auch im Winter noch - wenn sie richtig gehalten wird.

Viele Zimmerazaleen stehen im warmen Sommer am liebsten im Außenbereich. Frost vertragen sie allerdings nicht - sobald sich der erste Nachtfrost ankündigt, müssen sie deswegen in den Innenraum übersiedelt werden. Die genauen Ansprüche an den Standort richten sich danach, ob die Pflanze weiterblühen soll oder ihre Blüten bereits verloren hat. Wenn sie lange draußen gestanden hat, kann es sein, dass einzelne Blüten bereits verblüht sind.

Bei intakten Blüten braucht die Azalee einen warmen Standort - auf dem kühlen Fensterbrett sollte sie nicht stehen, sondern lieber auf einem Regal. Im Zimmer sollte möglichst die Zimmertemperatur von etwa 20°C herrschen, es darf aber auch wärmer sein. Bei verblühenden Azaleen ist ein eher kühler Standort wichtig, damit sie in ihre Ruhephase verfallen können. Kurz, bevor sie wieder nach draußen können, sollte die Temperatur ihres Standorts nach und nach erwärmt werden, damit sie austreiben.

Wenn die Azalee zum Überwintern hereingeholt wird, sollte sie zunächst gründlich untersucht werden. Abgestorbene Pflanzenteile sollten vorsichtig mit den Fingern entfernt werden: Sie werden fast von alleine abfallen. Wichtig ist nur, nicht diejenigen Teile der Pflanze zu entfernen, die noch leben oder nicht ganz verblüht sind. Die Azalee muss diese zunächst vollständig absterben lassen, bevor sie weiter behandelt werden kann.

Neben den Zimmerpflanzen unter den Azaleen gibt es auch Exemplare, die winterhart sind. Dies wird bei Verkauf angegeben - wenn eine Azalee nicht eindeutig als winterharte Pflanze ausgewiesen ist, sollte man nicht mit ihr experimentieren. Die winterharten Sorten sind dazu gedacht, ganzjährig draußen zu stehen. Sie überstehen den ersten Frost ebenso wie Schnee und extreme Kälte im Winter.

Wichtig ist allerdings der Schutz ihrer Wurzeln. Dazu wird der Kübel, in dem sie stehen, mit Noppenfolie oder einem anderen isolierenden Material umwickelt und nässebeständig befestigt. Die gewöhnlichen mitteleuropäischen Wintertemperaturen überstehen geeignete Azaleen so auf jeden Fall. Wenn es allerdings zu heftigen Winterstürmen kommt, die die Azalee beschädigen, oder wenn die Temperaturen konstant im Minusbereich bleiben, sollte die Pflanze unter Umständen ins Haus geholt und dort kalt überwintert werden.

Azaleen sollten während des Winters in jedem Fall weiter gegossen werden. Die blühende Zimmerazalee bekommt weiter wie gewohnt Wasser, da für sie der Winter keine Umstellung darstellt. Eine kühl gelagerte Pflanze sollte selten bewässert werden. Austrocknen darf sie nicht, zu viel Wasser schadet ihr allerdings ebenfalls. Winterharte, draußen stehende Azaleen werden nur dann gegossen, wenn das Wetter frostfrei ist - andernfalls gefriert das Wasser und gefährdet die Pflanze.


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